Die Gelelution von durch PCR amplifizierten und restringierten DNA
Fragmenten sowie von in vitro-Transkripten wurde etwas abgewandelt nach der
Methode von Krupp (1988) durchgeführt. Die Nukleinsäuren wurden entweder
mit nativer PAGE (DNA) oder mit denaturierender PAGE (RNA) elektrophoretisch
aufgetrennt. Zur Detektion der Banden wurden die Gele für 5min in
Ethidium-Bromid (2
g/ml) geschwenkt und anschließend kurz mit
H2O
Milli - Q gewaschen. Auf dem UV-Transluminator konnten so die
entsprechenden Banden auf der Gelbond-Folie markiert werden. Die
ausgeschnittenen Banden wurden auf Eppendorfgefäße verteilt, mit je
200
l Elutionspuffer-Puffer überschichtet und, um die Gelmatrix aufzubrechen,
in flüssigem Stickstoff schockgefroren. Nach dem Auftauen wurden die
Proben über Nacht bei 4
oC geschüttelt. Der Überstand wurde dann in eine
mit autoklavierter Glaswolle gefüllte, sterile 5ml Spritze (Becton
Dickinson and Company; New Jersey, USA) gegeben. Die
Eppendorfgefäße wurden nochmals mit je 100
l Elutionspuffer nachgespült, welcher
ebenfalls in die Spritze gegeben wurde. Die Lösung wurde
dann für 5min bei 5000rpm über die Glaswolle in ein 12ml
Greiner-Röhrchen abzentrifugiert. Die Nukleinsäuren wurden dann mit
Ethanol-Natriumacetat gefällt. Die Konzentration wurde mittels
Spektralphotometer (siehe 3.9) bestimmt und mit nativer
bzw. denaturierender PAGE (siehe 3.5.2 und 3.5.1)
abgeschätzt.