Um die rekombinanten Plasmide pSG111 und pSG325 zu konstruieren, wurden die
mit PCR amplifizierten und entsprechend restringierten DNA-Fragmente mit
dem vorbereiteten Vektor pRH701 ligiert. Dieser war mit BglII
und EcoRI restringiert, wodurch die T7-Promotor-Sequenz herausgeschnitten und
die Ligationsstellen geschaffen wurden, und dephosphoryliert, um die
Selbstligation zu unterdrücken. Der so vorbereitete Vektor wurde
mir freundlicherweise von Dipl.-Biol. Ole Schrader zur Verfügung gestellt.
Die Reaktion erfolgte in 20mM Tris/HCl, pH 7,6, 10mM MgCl2, 10mM DTT,
0,6mM ATP und einem Endvolumen von 10
l. Die Ansätze wurden dann über
Nacht mit 1u T4-DNA-Ligase pro
g DNA bei 12
oC inkubiert. Zur
Kontrolle wurde parallel jeweils eine Ligation ohne zu inserierendes
DNA-Fragment angesetzt. Anschließend wurde das gesamte Reaktionsgemisch
direkt in die Transformation von E.coli (siehe 3.4) eingesetzt.