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Presseberichte
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Pressemeldung
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09.10.2011 |
Alle Boote haben das Marathon-Ziel erreicht --
Die gut 42 Kilometer zu
absolvieren ist ja das Eine, dafür gab es für alle eine Teilnehmermedaille. Es
konnten sich aber auch mehrere Mannschaften über erste Plätze freuen. Zum
Beispiel im Doppelfünfer, der in diesem Jahr zum ersten Mal mit am Start
war. Da konnten sich die Germanen Robby Gerhardt (Weltmeister im
Leichtgewichts-Achter 2010), Stephan Ertmer, Luis Buslay, Florian Behrle und
Stefan Gräf gegen die anderen zehn Boote durchsetzen und waren das insgesamt
schnellste Boot des Tages (2:14,40 Stunden). "Ich fühle mich wunderbar,
... noch", so Robby Gerhardt direkt vor dem Start beim RTHC Leverkusen. Und
direkt nach dem Zieleinlauf in Düsseldorf? Da war er zwar nach getaner Arbeit
ein wenig müde, aber sehr zufrieden: "Das hat richtig Spaß gebracht!"
Die siegreiche Doppelfünfer Mannschaft des RCGD (v.l.n.r): Florian Behrle, Luis Buslay, Robby
Gerhardt, Stefan Gräf aund Stephan Ertmer.
Im Startbereich auf dem RTHC-Gelände war die Stimmung bei allen Mannschaften
gut, trotz drohenden Regens. So etwas stört den Ruderer nicht, er betreibt
seinen Sport bei jedem Wetter. Aber das Wasser von unten, also das Wasser des
Rheins, fürchteten alle. Denn bei Wind, Wetter und dem regen Schiffsverkehr
kann schon einmal ein ordentlicher nasser Schwung im Boot landen, das Rudern
erschweren. So "verlängerten" die Teams die Bordwand ihres Bootes oder bauten
kleine Pumpen ein.
Während nach und nach alle Boote aufs Wasser gingen, kamen bald die ersten
Mannschaften im Ziel an und wurden von den Zuschauern gefeiert. Auch
Germania-Mitglied Uli Heyse hatte etwas zu feiern. Zum 40. Mal ist er
mitgerudert und wie immer auch in Düsseldorf-Hamm beim Ruderclub Germania
Düsseldorf angekommen, hat in seiner Kategorie sogar gewonnen. Im
Gig-Doppelvierer mit Steuermann (Mindestdurchschnittsalter 65 Jahre) hat er in
2:39,01 Stunden mit seinem Team die Ziellinie überquert. Mit dabei war Uwe
Gerke, der nur beim allerersten Marathon (war dort an Land mitverantwortlich
für die Regatta) nicht mit Uli Heyse auf dem Wasser war. Auch Bernd Hoffmann,
Peter Wilbert und Steuermann Axel Peterkes konnten sich die Siegermedaillen
2011 abholen.

Germania-Mitglied Uli Heyse vor seiner 40. Teilnahme am Start in Leverkusen.
Es hat wirklich allen gefallen, es hat alles
gestimmt an diesem Tag, wenn man ein ganz wenig vom Wetter absieht. "Wir
können da nicht immer Glück haben", so Mitorganisator Ralph Beeckmann, der an
das tolle Wetter des vorigen Jahres erinnert. "Ruderer stört Regen aber wenig,
und die Zuschauer wärmten sich halt mit Kaffee und Glühwein auf." Das tat auch
Moderator Arno Boes (abo-media), der mit viel Wissen jede Mannschaft im Ziel
begrüßte. Er gratulierte über Mikrofon mehreren Geburtstagskindern, empfing
zum Beispiel einen blinden Ruderer im Ziel. Und während die Ruderboote auf dem
Bootswagen an dem Regattasprecher am Deich entlang zum Bootsplatz gerollt
wurden, holte dieser immer wieder Einzelne an das Mikrofon. "Wieso macht man
immer wieder mit?" Uli Heyse hat eine gar nicht ganz so eindeutige Erklärung:
"Es gehört richtig viel Willensstärke dazu, und etwas, was ich gar nicht
benennen kann."
Neben dem Regattageschehen gab es für die Zuschauer viel zu sehen und zu
erleben. Besonders spektakulär war die Aktion vom Fallschirmteam Sportland
Nordrhein-Westfalen. Vier Fallschirmspringer sind aus dem Flugzeug über dem
Rhein abgesprungen und mitten zwischen den Bootshängern auf einer extrem
kleinen Fläche sicher gelandet. Beeindruckend, aufregend. Der Sportactionbus
des Stadtsportbundes Düsseldorf gefiel besonders den Kleinen.
Während der Siegerehrung, bei Sonnenschein, fing das Feiern bereits
an. RCGD-Vorsitzender Gunnar Hegger beglückwünschte die Sieger und
Platzierten. Der Hauptpreis, das Schlüssel-Alt-Schild, benannt nach dem
Hauptsponsor, der Hausbrauerei Schlüssel GmbH & Co KG, ging an den Kölner Club
für Wassersport. In der Wertung der Vereinsbesten drei Boote lag der Verein
ganz vorne. Bei der Feier am Abend im Clubhaus trug noch der ein oder andere
stolz die Medaille um den Hals. Lauthals wiederum sangen die Gäste aus Irland
vom Partnerverein, dem Fermoy Rowing Club, wie jedes Jahr, ihre Lieder. Der DJ
stieg erst später ein und sorgte für eine tolle Stimmung bis in den Morgen
hinein.
[ Meldeergebnis ] [ Regattaergebnis ] [ Impressionen ]
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Pressemeldung
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03.10.2011 |
Landesmeisterschaft NRW
der Ruderer --
Nicht alle Hoffnungen erfüllt
Die Landesmeisterschaft stand für die Ruderer des RCGDs unter einem schlechtem
Stern. Gleich zwei Boote der Germania, die sich gute Chancen auf den Titel
erhofften, also sowohl der Doppelvierer der 17-18 Jährigen A-Junioren, als
auch der Mixed-Doppelvierer der über 18 Jährigen mussten krankheitsbedingt
abgemeldet werden.
Bei den A-Junioren stellten sich Lucas Schäfer und die Leichtgewichte Simon
Nowak, Cornelius Nellessen, Lukas Böhmer der Landeskonkurrenz im Einer, doch
lediglich Cornelius Nellessen und Lukas Böhmer konnten sich als Vorlaufsieger,
bzw. als Vorlaufzweiter für das Finale qualifizieren, bei dem sie die Plätze
vier und fünf erruderten.
Pech hatte außerdem Lars Lenz im Einer, der als B-Junior bei den 15-16
Jährigen an den Start ging. Da er den stärksten Vorlauf zu rudern hatte,
konnte seine starke Leistung im Vorlauf (Viertschnellster aller Läufe) nicht
mit einem Finalplatz belohnt werden. Stattdessen legte er sich dafür bei dem
Rennen im Doppelzweier, das er mit Anton Schulz bestritt, umso mehr ins
Zeug. Sie erreichten insgesamt Platz vier, was für ihren Leistungsstand ein
sehr gutes Ergebnis ist.
Auch Caroline Meyer startete an diesem Wochenende wieder für die Germania. Als
Leichtgewichts-B-Juniorin lieferte sie am Sonntag Nachmittag ein spannendes
Rennen, erruderte sie sich doch die Führung bis zur 500m-Marke. Im Ziel musste
sie sich dann jedoch von der Ruderin aus Castrop-Rauxel geschlagen geben.
Das Wochenende wurde durch die Titelverteidigung der Ruderer Stephan Ertmer
und Robby Gerhardt im Zweier ohne gerettet, die sich durch einen fulminanten
Startspurt bereits zu Beginn des 1000m-Rennens nach vorne legten und ihre
Konkurrenten bis ins Ziel distanzierten.
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01.10.2011 |
40. Rheinmarathon ist auch der persönliche 40. --
RCGD-Pressesprecherin Maren Derlien
(MD) sprach mit RCGD-Mitglied Uli Heyse. Der 69-Jährige rudert in diesem Jahr
zum 40. Mal die 42,8 Kilometer mit und ist der einzige Ruderer, der an allen
Düsseldorfer Marathon-Regatten teilgenommen hat. Der 40. Rheinmarathon findet
am Samstag, 08.10. statt (Start: Leverkusen, Ziel: Düsseldorf).

Uli Heyse (#3) mit seinen Ruder-Kammeraden Uwe Gerke, Dr. Peter Wilbert, Dr. Herbert von Holtum und Steuermann Axel Peterkes (Quelle: RCGD Archiv)
MD: Wann haben Sie die Sportart Rudern überhaupt kennengelernt?
Uli Heyse: 1957 in Bremerhaven, wo ich damals lebte. Mein Bruder hat im
Bremerhavener Ruderverein gerudert und ein Nachbar war dort Trainer. Meine
Eltern haben mich zum Rudern hingeschickt, damit ich nicht mehr so viel dummes
Zeug machen konnte. Naja, das mache ich heute eigentlich immer noch.
MD: Haben Sie Rudern damals als Leistungssport betrieben?
Uli Heyse: Ja, von 1958 an sechs Jahre lang, aber eher ländlich-sittlich. Wir
haben also keine weit entfernten Regatten besucht, sondern waren zum Beispiel
in Bremen, Lübeck, Hannover oder Emden.
MD: Wie kam es zur ersten Teilnahme beim Rheinmarathon?
Uli Heyse: Ich bin beruflich bedingt nach Mönchengladbach gezogen und kurz
darauf, 1970, in den Ruderclub Germania Düsseldorf
eingetreten. Germania-Mitglied Detlef Schlüter hatte mit mehreren
Clubkameraden den Marathon ins Leben gerufen, da war klar, dass man da
mitmacht.
MD: Nicht nur die Veranstaltung selbst hat 40.-jähriges Jubiläum, auch Sie mit
ihrer 40. Teilnahme. Haben Sie jemals gesagt "so, das war's, nie wieder"?
Uli Heyse: Ja, wie oft habe ich geschworen, das machst du nie wieder. Aber
immer wenn es wieder so weit ist kann ich es einfach nicht lassen. Auch wenn
mitten auf der Strecke alles weh tut, man machst du trotzdem immer weiter,
jedes Jahr auf's Neue. Das Schöne am Marathon ist, dass auch über die Grenzen
des Vereins hinweg Freundschaften entstehen. Es ist toll, wer immer so alles
da ist. Die Schweden und Iren sind schon langjährige Gäste. Ich freue mich
immer wieder auf den Oktober.
MD: Haben Sie Erinnerungen an einen besonderen Marathon- Erfolg?
Uli Heyse: Nein, so richtig nicht. Man hat vielleicht mal Mannschaften
geschlagen, die zuvor weit vor einem lagen. Die Bootsbesetzungen können sich
dann aber auch geändert haben. Es ist keine Leistungsregatta in dem Sinne,
sondern eher eine Willensregatta.
MD: In welchem Boot gehen Sie bei Ihrem Jubiläum an den Start?
Uli Heyse: Ich fahre mit Uwe Gerke, Peter Wilbert, Bernd Hoffmann und
Steuermann Axel Peterkes im Doppelvierer, Durchschnittsalter 65 Jahre. Wir
kennen uns alle schon Jahre lang.
MD: Wie bereiten Sie sich auf die Langstrecke vor?
Uli Heyse: Ich gehe zweimal in der Woche rudern. Außerdem machen wir
Ruderfahrten in ganz Deutschland und auch Urlaube verbringe ich im
Ruderboot. Es kommen um die 1500 Kilometer im Jahr zusammen. Das macht und
hält fit.
MD: Gibt es einen Streckenabschnitt, den Sie am Liebsten mögen?
Uli Heyse: Den nach dem Ziel. Jetzt im ernst, die Gerade zwischen Hitdorf und
Dormagen und die Gerade an Dormagen vorbei. Da bist du richtig im Schwung.
MD: Ein Blick in die Zukunft. Können Sie sich vorstellen, auch Ihr
persönliches 50. Marathon-Jubiläumsjahr zu erleben?
Uli Heyse: Wenn mein Körper mir das erlaubt, selbstverständlich!
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01.10.2011 |
40. Rheinmarathon mit Melderekord --
Es tun immer wieder alle, und zwar
extrem gerne! Und locken andere mit an. 186 Boote sind beim 40. Rheinmarathon
am Start. Das ist absoluter Melderekord! Die Veranstalter vom Ruderclub
Germania Düsseldorf freuen sich über das große Interesse.
Viele Menschen kennen den Reiz von dem Laufmarathon, beim Rudern ist das nicht
anders. Rudern macht einfach glücklich, insbesondere, wenn man im Team die
Ziellinie der 42,8 Kilometer langen Marathonstrecke überquert. Der Start ist
in Leverkusen (RTHC Leverkusen). Zahlreiche Mitglieder des Vereins helfen dort
tatkräftig mit, damit alles reibungslos abläuft und die über 900 Ruderer
rechtzeitig starten können. Um 9 Uhr geht das erste Boot auf die Strecke, alle
weiteren starten jeweils im 90-Sekunden-Takt. Mit dabei ist wieder Uli Heyse,
der zum 40. Mal (!) teilnimmt (Doppelvierer mit Steuermann, Durchschnittsalter
im Boot: 67 Jahre, Startnummer 31). Er ist der einzige Ruderer, der in jedem
Jahr aktiv dabei war.
Es geht rudernd über den Rhein um zahlreiche Kurven, die von den Steuerleuten
gut gemeistert werden müssen. Einige Bootsklassen haben den Luxus des
Steuermannes nicht, es muss somit aber auch kein "Extragewicht" mitgeschleppt
werden. Hier wurde im diesjährigen Jubiläumsjahr der Doppelfünfer neu
ausgeschrieben. In dieser Kategorie sind zehn Boote am Start. Darunter sind
mehrere erfahrene Marathonmannschaften, die versuchen werden den bestehenden
Streckenrekord von 2:01,36 Stunden von 1978 zu unterbieten. Die Germanen
Robby Gerhardt (Weltmeister 2010), Stephan Ertmer, Luis Buslay, Florian Behrle
und Stefan Gräf fordern die letztjährigen Sieger des
Gatzweiler-Alt-Schildes (beste Zeit von allen Booten) heraus, die vom Vierer
nun auch in den Fünfer steigen. Neben diesem Fünferteam mit Alexey Sataev,
Stefan Verhoeven, Ulrich Westendorf sowie Frederik und Mikael Gast vom Kölner
Club für Wassersport werden auch Matthias Auer und Barbara Jonischkeit als
Favoriten gehandelt. Sie haben sich Verstärkung unter anderem aus Ungarn
geholt. Die Beiden haben in verschiedenen Besetzungen bereits mehrmals den
Rheinmarathon sowie zahlreiche andere Langstreckenregatten gewonnen. "Wenn sie
ins Boot steigen, haben sie immer gute Leute um sich", so RCGD-Mitglied und
Organisator Ralph Beeckmann. "Dieser Fünfer ist ein heißer Kandidat auf den
Sieg". Hermann Höck, ebenfalls verantwortlich für den Marathon, ergänzt: "Wir
freuen uns auf einen spannenden Rennverlauf insbesondere in dieser schnellen,
neuen Bootsklasse."
Um ca. 12.15 Uhr werden die ersten Boote im Ziel (Ruderclub Germania
Düsseldorf) erwartet. Die Qualen werden schnell vergessen sein - und ganz bald
kommt wieder die Vorfreude auf den nächsten Marathon.
Nicht nur die Ruderer kommen auf ihre Kosten. Mit einem bunten Rahmenprogramm,
Kletterwand, Bungee-Trampolin, Speis und Trank werden Groß und Klein, Ruderer
und Gäste gut versorgt sein. Das Vereinshaus bietet ein tolles Ambiente,
Kuchen- und Bierstände lassen eine Feststimmung aufkommen, die zur Ehrung der
Sieger (ab ca. 16 Uhr) und zur anschließenden Feier dann noch getoppt
wird. Mehrere Pokalsieger und Gewinner werden gekürt, u.a. im Junioren Cup
(Förderpreis der Stadt Düsseldorf oder der Gesamtsieger (Schlüssel-Alt-Schild)
wird geehrt. Auch ein Blick in die Luft lohnt sich. Fallschirmspringer vom
Fallschirmteam Sportland Nordrhein-Westfalen werden während des Marathons
neben dem Vereinshaus auf der Wiese landen.
Franzosen feiern Premiere
Der erst 1989 gegründete Ruderverein L'Aviron Hennebontais ist erstmals bei
Rheinmarathon vertreten. Von den insgesamt achtzig Mitgliedern kommen zehn
Ruderer in die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, um den Marathon live
mitzuerleben. Ursprünglich wurde nur auf dem Meer gerudert, heute dient der
Fluss Le Blavet hauptsächlich als Ruderrevier. Le Blavet ist ein Fluss, der
bei Lorient (Süd-Bretagne) in den Atlantik mündet und dessen Wasserstand unter
Einfluss von Ebbe und Flut dauernd wechselt. Die Ufer sind malerisch bewaldet
und werden bei Ebbe von vielen Möwen, Reihern und anderen Tieren besucht.
Johan Erkelens aus dem französischen Ruderclub wurde von Detlef Schlüter auf
den Rheinmarathon in Düsseldorf aufmerksam gemacht. "Ich habe darauf sofort
mit viel Interesse reagiert, weil ich eigentlich schon seit zwei Jahren eine
Gelegenheit suchte, mal in Deutschland zu rudern", so Erkelens.
Der Verein hat bereits mehrere gute Resultate mit Jugendmannschaften zu
verbuchen, es gibt aber auch eine lebendige Wanderruderabteilung mit Ruderern
und Ruderinnen aller Altersklassen. So starteten in diesem Juni in Venedig
zwei Booten bei der Vogalonga (Langstreckenrudern in und um Venedig).
Gerade aus dieser Abteilung und teils auch aus der kleinen sportlichen
Veteranenabteilung stammt die Delegation, die sich dieses Jahr mit zwei Booten
am Düsseldorfer Rheinmarathon beteiligen wird. Johan Erkelens schwärmt schon
vorher vom Marathon: "Wir freuen uns alle riesig, denn wir haben schon
registriert, wie außergewöhnlich minutiös diese Regatta vorbereitet wird und
wie hilfsbereit und kompetent die Mitglieder des RC Germania die ganze
Organisation durchführen."
Die Geschichte des Rheinmarathons
Die Olympischen Spiele von München 1972 brachten neuen sportlichen Schwung
nach Deutschland. Viele Vereine gründeten sich, Aktionen wurden ins Leben
gerufen. So wurde auch der Marathon im Jahre 1972 geboren. Im Ruderclub
Germania Düsseldorf war es in erster Linie Detlef Schlüter, der die Idee der
Langstreckenregatta zum Leben erweckte. Der Rheinmarathon ist heute bis über
die Grenzen Deutschlands bekannt.
Im ersten Jahr, am 7. Oktober 1972, starteten auf der 42,8 Kilometer langen
Strecke zwischen Leverkusen und Düsseldorf 38 Boote, damals machten die Teams
etwa bei der Hälfte der Distanz noch eine einstündigen Pause bei der
Ruder-Gesellschaft Benrath. 1973 gingen schon 58 Boote an den
Start. Inzwischen sind es knapp 190 Mannschaften (2011) aus zahlreichen
Vereinen aus ganz Deutschland. Sogar aus Irland, Schweden, Großbritannien,
Belgien den Niederlanden und Frankreich kommen jährlich Ruderer nach
Düsseldorf. Erstmals sind auch Ungarn zu Gast bei der Germania. Sie kommen zum
Rheinmarathon nicht nur weil sie das Rudern lieben, sondern auch weil sie die
Germanen mit ihrer Gastfreundlichkeit lieb gewonnen haben. Viele enge
Freundschaften sind entstanden.
Damals wurden die Zeiten noch mit synchronisierten Reiseweckern gemessen. Bald
schon hat sich die Technik professionalisiert, sodass die Zeiten lange schon
mit Computern ausgewertet werden können.
Von Beginn an gibt es Einzelwertungen in verschiedenen Kategorien. Die
Vereinswertung zum Beispiel gewann im ersten Jahr der Gastgeber oder den
"Hauptpreis" im vorigen Jahr der Kölner Club für Wassersport. Bis heute gibt
es für treue Teilnehmer (ab 10. Teilnahme) ein eingraviertes
Weizenbierglas. Eine Teilnehmermedaille gab es natürlich schon immer und ist
bis heute eine geliebte Erinnerung an den Düsseldorfer Rheinmarathon.
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27.09.2011 |
Titeljagd auf den NRW-Landesmeisterschaften --
Am 01./02. Oktober finden auf der
Regattastrecke Duisburg-Wedau die NRW-Landesmeisterschaften der Ruderer
statt. Der Ruderclub Germania Düsseldorf ist wie jedes Jahr zahlreich
vertreten und geht sogar mit einer Titelverteidigung an den Start. Robby
Gerhardt und Stephan Ertmer wollen im Zweier den erneuten Sieg.
Den wollen sich die Beiden im Mixed-Doppelvierer wieder neu erkämpfen, nachdem
sie gemeinsam mit Leonie Pieper und Katja Breier 2009 siegen konnten und 2010
aufgrund von technischen Problemen nur Platz zwei belegten.
Im U19-Doppelvierer wird die Revanche durch die Germanen Cornelius Nellessen,
Lukas Böhmer, Lucas Schäfer und Christian Hachenberg gegen das Team vom
Wasser-Sport-Verein Düsseldorf (WSVD) in Angriff genommen. Noch vor zwei
Wochen auf der Regatta in Krefeld war der WSVD-Vierer schneller als die
üblicherweise in der Leichtgewichtskategorie startenden Germanen.
RCGD-Junior Simon Nowak geht nach seinem Überraschungssieg 2010 im
U16-Leichtgewichtseiner nun in der höheren Kategorie an den Start. Im
U18-Bereich wird die Konkurrenz für viel Gegenwehr sorgen. Ebenso haben im
selben Rennen Cornelius Nellessen und Lukas Böhmer Außenseiterchancen.
Die RCGD-Junioren Lars Lenz und Aaron Schulz gehen im U17-Doppelzweier an den
Start sowie Caroline Meyer im U17-Leichtgewichtseiner. "Sie zeigte zuletzt
Formschwächen. Wir hoffen aber, dass auf den Meisterschaften der Knoten
platzt", so Buslay.
Auch die Germania-Kinder sind vor Ort. Sie starten nicht auf der parallel
stattfindenden Kinderregatta, sondern werden als Helfer am Start oder bei der
Siegerehrung der Landesmeisterschaften zu sehen sein. Eine wichtige Aufgabe,
die wohl mit ähnlich positiver Aufregung verbunden sein wird wie selber am
Start zum Rennen zu liegen.
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27.09.2011 |
Begeisterung
für das Rudern entdeckt - erst an Land, nun auf dem Wasser --
Bei toller Septembersonne haben 20
Kinder und Jugendliche beim Ruderclub Germania Düsseldorf die Sportart Rudern
- jetzt so richtig von der Wasserseite aus - kennengelernt. Beim Olympic
Adventure Camp der Stadt Düsseldorf Ende August zeigten sie bereits ihr Talent
an Land und zogen auf dem Ruderergometer beachtliche Werte. Im Boot auf dem
Wasser zu rudern machte nun natürlich den besonderen Reiz aus.
In zwei Gruppen (Samstag 10 bis 12 Jahre/Sonntag 13 bis 16 Jahre) schickten
die Germanen die Neulinge auf das Gewässer, den Düsseldorfer Hafen. Jeweils in
einem Gigdoppelvierer (breites, kentersicheres Boot), einem Gigeiner sowie
drei Renneinern drehten sie ihre Runden. Vorerst natürlich mit wenig Vortrieb,
denn der Respekt vor dem kühlen Nass war doch erst einmal groß. Der
Germania-Nachwuchs war auch zahlreich vertreten. Alicia und Tom Krüger, Paula
Kuhn und Sarah Tkaczick aus dem Kinderberiech sowie die Junioren Simon Nowak,
Cornelius Nellessen und Christina Hachenberg fuhren in Ruderbooten neben den
Anfängern nebenher, um den Ruderinteressierten die "Angst" zu nehmen und ihnen
die Technik bei ihren ersten Zügen beizubringen. Jan Lehmann begleitete die
Flotte im Motorboot und wurde von Trainerkollege Luis Buslay unterstützt.
Jan Lehmann war insgesamt begeistert von den ersten Ruderversuchen, von einem
Kind allerdings ganz besonders. "Ein Mädchen war total gut! Das war der
Wahnsinn, was sie gemacht hat", lobte der 26-Jährige voller Überzeugung. Mare
Goliberzuch, die mit elf Jahren bereits viele Erfahrungen aus andern
Sportarten mitbringt, zeigte viel Können und vor allem viel Freude beim
Schnupperrudern. Sie hat bis vor einem halben Jahr geritten und auch bei der
Akrobatik hat sie viel Gleichgewichtsinn entwickelt, der beim Rudern von
großer Bedeutung ist. "Wir waren beide sehr verblüfft, was sie da gemacht
hat", so der Vater der 11-Jährigen, der mit seiner Frau die Ruderversuche
ihrer Tochter beobachtete. Sie stieg vom breiten Vierer in den breiten
Einer. Als das zu "langweilig" wurde, versuchte sie sich mit Erfolg im
schmalen Renneiner.

Mare Goliberzuch im Gigeiner. (Foto: Ubbo Kügler)
"Auch die anderen waren alle gut dabei", so Lehmann, der mit seiner Crew bei
allen Teilnehmern große Ruderbegeisterung
entfachen konnte. Sogar eine Vereinsanmeldung wurde schon direkt vor Ort
bestätigt. Alle, die noch folgen, werden es nicht bereuen. Rudern ist einfach
eine tolle Natursportart mit viel Zusammenhalt innerhalb des Vereins. Die
Eltern, die alleine durch das Zugucken auch Interesse an der Sportart gefunden
haben, wurden nicht enttäuscht. Rudern kann man auch im Erwachsenenalter noch
sehr gut erlernen. Anfängerkurse finden im Hafen statt, später rudern die
Erwachsenen auch auf dem Rhein.
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11.09.2011 |
Deutschland-Achter siegt weiter --
Auch auf der 12,7-Kilometer-Langstrecke
beim E. On Hanse-Cup in Rendsburg bleibt der Deutschland-Achter mit Lukas
Müller vom Ruderclub Germania Düsseldorf nach dem Weltmeistertitel
ungeschlagen. Auf dem Nord-Ostsee-Kanal gewann das Paradeboot des Deutschen
Ruderverbandes vor den Mannschaften aus den USA (WM 8., Olympiaqualifikation
verpasst) und Australien (WM 4.). Der auf sieben Positionen umbesetzte Achter
der Niederlande (WM 6.) landete abgeschlagen auf Platz vier.
Mit Martin Sauer an den Steuerseilen, Eric Johannesen auf der Schlagposition
sowie Richard Schmidt, Lukas Müller, Toni Seifert, Maximilian Reinelt, Felix
Drahotta, Maximilian Munski und Florian Eichner hat sich wieder eine Crew
gebildet, die nicht zu schlagen war. Zu Beginn des Wettkampfes lagen die Boote
aus den USA, aus Australien und aus dem Gastgeberland Deutschland auf einer
Höhe. Die Psyche und auch der Steuermann sind insbesondere auf der kurvigen
Strecke ganz wichtige Faktoren. Denn ein Gerangel in der Kurve und ein
womöglicher Neuanschub des etwa eine Tonne schweren Achters (Bootsgewicht +
Athleten) würde extrem an den Kräften nagen.
Doch alles lief glatt. Nach etwa 6:30 Minuten erarbeitete sich der
Deutschland-Achter einen hauchdünnen Vorsprung, dieser vergrößerte sich dann
stetig. Schon 60 Sekunden später lag das deutsche Boot eine knappe Bootslänge
in Führung, nach acht Rennminuten bereits eine gesamte Bootslänge. Der
niederländische Achter hatte mit dem Ausgang des Rennens längst nichts mehr zu
tun.
Der Deutschland-Achter, als frisch gekürter Weltmeister, begeisterte mit guter
Rudertechnik und dominierte das Feld bis ins Ziel (35:43,36 Minuten). "Die
Jungs haben die Vorgaben, die wir hatten, gut umgesetzt. Da gibt es nichts zu
meckern", lobte Steuermann Martin Sauer kurz nach der Überquerung der
Ziellinie. Interviewpartner Roland Baar (Olympiazweiter im Achter 1996) sagte
im NDR: "Der Sieg beim letzten Wettkampf vor der Winterpause war wichtig. Das
motiviert noch einmal zusätzlich." Der 46-Jährige bewunderte den starken
Willen der Athleten: "Man geht mit Vollgas vom Start raus und muss versuchen,
durchzuhalten. Das tut weh, das tut keiner gerne. Und doch kommt man immer
gerne nach Rendsburg, es bringt einfach auch viel Spaß."
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08.09.2011 |
Gold in der Vitrine --
RCGD-Pressesprecherin Maren Derlien
(MD) sprach mit dem zweimaligen Weltmeister Lukas Müller, der in der
vergangenen Woche in Bled/Slowenien den Weltmeistertitel mit den
Deutschland-Achter verteidigt hat.
MD: Lukas Müller, Sie haben WM-Gold mit dem Deutschland-Achter gewonnen. Wann
haben Sie im Rennen den Sieg vor Augen gehabt?
Lukas Müller: Auf den letzten 250 Metern vielleicht, man hatte aber immer noch
Angst, dass was passieren kann. Genau genommen natürlich erst im Ziel. Nicht
dass man noch unkonzentriert wird.
MD: Was waren die ersten Gedanken nach dem Zieleinlauf?
Lukas Müller: Da freut man sich einfach, dass man es geschafft hat. Und dass
man jetzt die Zeit genießen kann.
MD: Wie nimmst du den klaren Vorsprung von etwa zwei Sekunden vor
Großbritannien im WM-Finale war? Beruhigt das im Hinblick auf die Olympischen
Spiele in London 2012?
Lukas Müller: Natürlich, aber mit Vorsicht. Wir müssen abwarten, wie die
Briten zum Beispiel noch herumtaktieren und ihren Zweier, Vierer und Achter
noch umbesetzen. Oder Kanada zum Beispiel, die waren 2010 nicht gut dabei und
haben jetzt im Achter Bronze geholt. Wir müssen aufpassen und weiter hart
trainieren. Aber tatsächlich hätten wir nie gedacht, dass es so deutlich wird.
MD: Es wird immer vom Druck von außen, auch von den Medien, gesprochen. Haben
Sie den wahrgenommen?
Lukas Müller: Nee, was die Medien schreiben beeindruckt mich nicht. Man macht
sich selber ja schon genug Druck. Ich selber will ja gewinnen.
MD: Haben Sie nach dem E. ON-Hanse-Cup in Rendsburg Urlaub oder wie geht es
weiter?
Lukas Müller: Ende des Monats schreibe ich mehrere Klausuren. Ich muss also
lernen und kann die Zeit nicht genießen, keinen Urlaub machen. Das lockere
Training kann jeder für sich selbst gestalten. Ich werde wie immer viel
Rennrad fahren. Am 1. Oktober geht das offizielle Training wieder los.
MD: Die nationale Konkurrenz ist bekanntermaßen groß. Das spornt sicherlich
zusätzlich an, um auch in London weiter im Achter zu sitzen?
Lukas Müller: Ja, das stimmt. Aber ich sehe optimistisch nach vorne. Ich fahre
weiter mit Maximilian Reinelt Zweier, wir werden alles geben. Unsere Kurve
geht auch immer weiter nach oben. Wir machen einfach.
MD: Eine abschließende Frage zum Thema WM-Gold. Wo bewahren Sie Ihre Medaille
auf? So wie manche Sportler in der Plastiktüte versteckt oder wie andere
wiederum ganz präsent am Nagel an der Wand?
Lukas Müller: Die wichtigsten Medaillen (U23-WM-Silber, Henley-Medaille, 2mal
WM-Gold, Anm. MD) liegen in der Vitrine. Man muss ja keine Angst haben,
wirklich aus Gold sind sie ja nicht (schmunzelt).
MD: Eine letzte Frage zum kommenden Wochenende in Rendsburg. Wie motiviert ist
man nach dem großen Erfolg mit dem verteidigten Weltmeistertitel?
Lukas Müller: Motiviert ist man grundsätzlich immer. Man will ja
gewinnen. Aber im Vergleich zum Vorjahr, wo der Hanse-Cup noch vor der WM war,
können wir jetzt entspannter in den Norden fahren. Neben den Niederlanden sind
Australien und die USA am Start. Großbritannien hat abgemeldet, will Ruhe
haben. Spannend wird es in jedem Fall.
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08.09.2011 |
Deutschland-Achter startet am Wochenende in Rendsburg --
Nach der großartigen Triumphfahrt auf
dem Bleder See geht der Deutschland-Achter am kommenden Wochenende noch einmal
aufs Wasser: Beim E.ON-Hanse-Cup in Rendsburg trifft das Paradeboot auf der
12,7-Kilometer-Langstrecke auf dem Nord-Ostsee-Kanal erneut auf die Großboote
aus Australien, den Niederlanden und den USA. N3 überträgt das Rennen am
Sonntag (11.09.) live in der Zeit von 12.15 bis 13.45 Uhr.
Im Boot sitzen dann Lukas Müller, Richard Schmidt, Maximilian Reinelt, Eric
Johannesen und Steuermann Martin Sauer aus dem Gold-Achter von Bled sowie die
WM-Teilnehmer Toni Seifert, Maximilian Munski, Felix Drahotta und Florian
Eichner. Die Crew bereitet sich seit dem gestrigen Mittwoch am
Ruderleistungszentrum Dortmund auf das Langstreckenrennen vor und wird am
Freitag nach Rendsburg fahren. "Wir geben ganz im Sinne unserer Konzeption,
offen zu sein für alle Ruderer, die sich durch Leistung anbieten, den
Ergänzungsruderern eine Chance, sich im Deutschland-Achter zu bewähren", sagte
Bundestrainer Ralf Holtmeyer.
Das Unternehmen Olympia-Gold beginnt dann am 1. Oktober, wenn Bundestrainer
Ralf Holtmeyer wieder zum Training ins Ruderleistungszentrum Dortmund
bittet. "Wichtig ist, dass die Mannschaft jetzt bzw. nach Rendsburg eine
längere Regenerationspause einlegt, um dann mit frischen Kräften konzentriert
die olympische Saison mit dem Höhepunkt in London anzugehen", sagte
Holtmeyer. Zehn Monate bleiben dann Zeit bis zum olympischen Achter-Finale,
das für den 1. August 2012 terminiert ist. Holtmeyer weiß, dass gerade im
Winter die Grundlagen für einen möglichen späteren Erfolg gelegt
werden. Deshalb sei eine konzentrierte Vorbereitung extrem wichtig. Ein erstes
Trainingslager ist im November in Dortmund geplant. Anschließend fährt das
Team Deutschland-Achter dann für jeweils zwei bis drei Wochen im Dezember und
im Januar ins italienische Sabaudia und im Februar/März folgt ein ähnlich
langes Trainingslager in Sevilla (Spanien).
Der Zeitplan beim E.ON-Hanse-Cup in Rendsburg:
Freitag, 9. September, 19.20 - 20.00 Uhr: Ergometer-Cup
Samstag, 10. September, 16.00 - 17.00 Uhr: Sprintcup
Sonntag, 11. September, 12.15 - 13.45 Uhr: Rudermarathon über 12,7 Kilometer
Quelle: Carsten Oberhagemann (Pressesprecher Deutschlandachter)
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07.09.2011 |
Frauenachter: Schöner Fehler, ein Tabellenplatz besser --
Die RCGD-Pressemitteilung zur flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) vom 05.09. muss korrigiert werden:
Es wurde berichtet, dass der Frauenachter vom Ruderclub Germania Düsseldorf
die Saison auf Tabellenplatz elf beendet hat. Die Information entstand
aufgrund einer Fehlinformation direkt nach dem Zieleinlauf in Krefeld (03.09.)
um Platz 11/12 (RCGD gegen Essen). Der Regattasprecher teilte mit, dass nach
dem dort erzielten Sieg der RCGD-Frauen die Essenerinnen - nun punktgleich -
dennoch vor Düsseldorf in der Tabelle bleiben würden. Und da Bremen sich durch
den sechsten Platz in Krefeld vorarbeiten konnte, rutschte Düsseldorf auf
Platz elf ab.
Ein Abgleichen der Tabelle war bis zum Herausschicken der PM am Montag nicht
möglich, da noch der Tabellenstand von Hamburg (Renntag vom 27.08.) auf der
Seite www.ruder-bundesliga.de zu sehen war. So wurde die Fehlinformation in
die Pressemitteilung übernommen. Fakt ist nun aber:
10. Düsseldorf, 43 Punkte
11. Essen, 43 Punkte
12. Dresden, 43 Punkte
Somit hat Düsseldorf aufgrund des Finalsieges gegen Essen es auch wiederum
geschafft, Dresden hinter sich zu lassen und nicht noch überholt zu werden.
Auch wenn es nur um einen einzigen Tabellenplatz geht, so ist es doch schön zu
wissen, rein rechnerisch das Niveau gehalten zu haben und nicht abgefallen zu
sein. Denn es gab im Vergleich zum Vorjahr sechs Mannschaften mehr in der
Liga.
2010 (12 Boote): 7. Tabellenplatz
2011 (18 Boote): 10. Tabellenplatz
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Pressemeldung
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04.09.2011 |
Ruderbundesliga --
Frauenachter: Zufriedener Abschluss, mehr
ging einfach nicht -- Männerachter: Leistung stagnierte trotz Zuversicht
Am Samstag (03.09) fand der letzte Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga statt.
Der Frauenachter beendet die Saison auf Tabellenplatz elf, der Männerachter in der
2. RBL auf Platz 13.
Sabrina Schmitt, Sarah Breucker, Sarah Willmer, Julia Brecklinghaus, Bibiana
Knüpper, Annette Bürger, Victoria Tetzlaff, Schlagfrau Maren Derlien und
Steuermann Jakob Engel
Der RCGD-Frauenachter startete trotz schwierigster Vorbereitungen, bedingt durch
mehrere Ausfälle von Ruderinnen der Stammmannschaft, gut in den letzten
Regattatag der flyeralarm Ruder-Bundesliga. Nach einem zufriedenstellenden
Zeitlauf (zwölftschnellste Zeit), der Reserven offen ließ, wurde mit Cheftrainer
Martin Strohmenger eine neue Taktik für das Achtelfinale festgelegt. Das Team
wurde nochmal umbesetzt und die Ruderinnen aufs das Ziel gerichtet, unter die
ersten zwölf Plätze zu fahren. Das Achtelfinale verlief wie geplant und der
Frauenachter qualifizierte für die Top 12. Damit zeigte sich, dass die
Frauenmannschaft konstant während der ganzen Saison (fünf Renntage) ihre
Leistung abrufen und sich immer im Mittelfeld positionieren konnte.
Da die Strecke nach der Regatta in Hamburg (270 Meter) mit 390 Metern deutlich
länger war, war das Team im Viertel- und Halbfinale deutlich ausgepowerter,
insbesondere weil kein Wechsel mehr stattfinden konnte. Im Finale um die Plätze
11/12 wurden noch einmal alle Kraftreserven mobilisiert und mit viel Power ein
Start-Ziel Sieg gegen Essen errudert, so dass die Mannschaft diesem Wettkampf
zufrieden beenden konnte.
Mit dem Abschluss der Saison auf dem elften Platz der flyeralarm
Ruder-Bundesliga ist das Team um Kapitänin Sarah Breucker motiviert, für die
nächste Saison noch größere Anstrengungen aufs sich nehmen, um den Sprung
unter die ersten acht Plätze zu schaffen.
Unser Dank für eine gelungen Veranstaltungsserie gilt wie im Vorjahr den
Organisatoren, aber auch dem Ruderclub Germania Düsseldorf, der mit
zahlreichen Schlachtenbummlern ihr Team vor Ort nach vorne gepeitscht hat. Und
nicht zuletzt bedankt sich das RBL-Team beim Fliesen-Centrum
Linnenbecker/Erkrath mit Rudolf Schreckenberg und der Mecklenburgischen
Versicherungsgruppe mit Stefan Knüpper für ihre Unterstützung.
Leonhard Crux, Christoph Fischer, Thorbjörn Dorow, Kristian Hachenberg, Michael
Ziegenbein, Christoph Jonen, Luis Buslay, Schlagmann Jan Ladleif und
Steuermann Julius Engel
Für den Männerachter hieß es Platz 13 zum Abschluss der
flyeralarm-Ruderbundesliga (RBL) sowohl in der Tageswertung als auch im
Gesamtklassement. "Damit kann man nicht zufrieden sein. Aber wir wissen, dass
deutlich mehr in der Mannschaft steckt", so Co-Schlagmann Buslay. Trotz
Ausfall zweier starker Stammruderer startete der Männerachter im ersten Rennen
mit Platz zwölf noch recht zuversichtlich in das letzte
flyeralarm-Ruderbundesliga-Wochenende. Die beiden Ersatzleute aus der
Jugendabteilung haben sich ordentlich in die Mannschaft
eingebracht. Allerdings fehlte der gesamten Mannschaft in den folgenden Rennen
ein bisschen die Routine. "Bei 390 Metern ist der Start enorm wichtig, doch da
kamen wir nicht sauber weg und haben dadurch zu früh alles aus der Hand
gegeben", analysierte Steuermann Julius Engel nach den Rennen.
Im Finale um Platz 13/14 erst schaffte man die Wende und schloss die Saison
2011 mit einem versöhnlichen Sieg ab. Bereits jetzt ist der Blick nach vorne
gerichtet und die Planungen für 2012 beginnen. Da sieht es gar nicht so
schlecht aus - das jetzige Team bleibt zusammen und will ohne Pause weiter
trainieren. "So einig und zuversichtlich für das kommende Jahr waren wir
direkt nach einer harten Saison noch nie!" zeigt sich Buslay
zuversichtlich. "Die Mannschaft hat die richtigen Typen zusammen und kann
dadurch auch wieder mehr Leistung erarbeiten - diesmal mit mehr Zeit."
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Pressemeldung
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01.09.2011 |
Deutschland-Achter
feiert Gold-Hattrick in Bled --
Sie rissen die Arme nach der
Zieldurchfahrt fast gleichzeitig hoch, jubelten lautstark bei der
Medaillen-Zeremonie, gaben Interviews in Rekordlänge, herzten ihre Freundinnen
und Familien -- und gönnten Steuermann Martin Sauer eine erfrischende Abkühlung
im Bleder See: Der Deutschland-Achter feierte bei der WM im slowenischen Bled
den Titel-Hattrick und den nunmehr 11. WM-Sieg in der Geschichte, ist seit
nunmehr 30 Rennen auf der olympischen 2.000-Meter-Strecke ungeschlagen und
kann sich auf die Olympischen Spiele 2012 in London freuen.
Wie gewohnt kam das deutsche Flaggschiff am besten vom Start weg, fuhr in
1:19,11 Minuten die schnellste Zeit auf den ersten 500 Metern und lies die
Konkurrenz scheinbar stehen. Bei der Streckenhälfte baute die Crew ihren
Vorsprung auf eine halbe Länge aus. Im Ziel war es fast eine ganze Bootslänge
von fast 18 Metern vor den Großbooten aus Großbritannien und Kanada. Der Jubel
im deutschen Fanlager war riesig, war es doch das zweite Gold auf dem Bleder
See am ersten Fanalltag binnen 15 Minuten, denn zuvor hatte bereits der
Frauen-Doppelvierer den WM-Sieg gefeiert.
"Wir sind kein optimales Rennen gefahren, aber ein sehr konzentriertes", sagte
Kristof Wilke. Schließlich kam kurz vor dem Rennen der Wind stärker auf. Mit
diesen Bedingungen kam die deutsche Crew am besten zurecht, was auch
Bundestrainer Ralf Holtmeyer erleichterte. Einen Titel-Hattrick hat er bereits
von 1989 bis 1991 als Trainer des Deutschland-Achters erlebt, er feierte
seinen ersten von nunmehr acht WM-Titeln mit dem Deutschland-Achter ebenfalls
in Bled. Das jetzige Team sei aber etwas ganz Besonderes: "Eine solche
Stabilität habe ich als Trainer noch bei keinem Boot erlebt."
Weitere Stimmen:
Maximilian Reinelt: "Das ist total abgefahren. Wir hatten nach einem guten
Start eine Viertellänge Vorsprung und die anderen haben sich bis zur
Streckenhälfte gegenseitig bekriegt. Bei der Wallfahrtskirche auf der Insel
hatten wir eine halbe Länge rausgefahren und dann hieß es nur noch: Alle
Lichter an und los. Auf den letzten 250 Metern mussten wir die Riemen hart
festhalten, um bei dem heftigen Seitenwind keinen Krebs zu fangen. Der
Vorsprung, den wir herausgefahren haben, war dann bei dem Wasser unaufholbar."
Lukas Müller: "Im Vorlauf und im Halbfinale haben wir gesehen, wie knapp es
werden kann. Dass es dann doch deutlicher wird als in Neuseeland, hätte ich
nicht gedacht. Gold auch bei den Olympischen Spielen zu gewinnen, wäre der
absolute Hammer. Dafür müssen wir aber hart arbeiten."
Kristof Wilke: "Wir haben eine unglaubliche Power im Boot. Wir haben nur eine
Weltmeisterschaft gewonnen, das waren noch nicht die Olympischen Spiele. Jetzt
gilt es, das Niveau bis London zu halten."
Die Gold-Mannschaft:
Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Gregor Hauffe, Andreas Kuffner, Richard
Schmidt, Lukas Müller, Florian Mennigen, Kristof Wilke, Steuermann Martin
Sauer
Das Finale:
1. Deutschland-Achter, 5:28,81 Minuten
2. Großbritannien, 5:30,83
3. Kanada, 5:31,18
4. Australien, 5:31,59
5. Polen, 5:32,16
6. Niederlande, 5:35,37
Quelle: Carsten Oberhagemann (Pressesprecher Deutschlandachter)
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Pressemeldung
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31.08.2011 |
2. Ruder-Bundesliga Männer: Überfälliger Umbruch im Männerachter zu spät für 2011? --
Das Saisonfinale der flyeralarm
Ruder-Bundesliga (RBL) wird für den Männerachter des
Ruderclub Germania Düsseldorf zur Bewährungsprobe
und Bewerbung für das kommende Jahr
zugleich.Wenn am kommenden Samstag um 9:04
Uhr die Startampel auf dem Elfrather See in Krefeld
das erste mal von Rot auf Grün springt, geht es für
den Männerachter des RC Germania Düsseldorf beim
letzten Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga mehr
als nur um Sieg oder Niederlage. Hier möchte sich
eine erst kürzlich neu gebildet Mannschaft als Team
beweisen und nicht nur sportlich für ein weiteres
Jahr in der 2. Bundesliga empfehlen. "Auf dem Wasser
müssen wir zunächst zwar noch kleine Brötchen backen
und uns wie zuletzt in Hamburg Rennen für Rennen
steigern, doch durch den neuen Mannschaftgeist drum
herum, sind wir überzeugt, dass dies langfristig der
bessere Weg zum Erfolg ist", erklärt Teamleiter und
Aushilfs-Steuermann Jan Lehmann. "Besser als nur
acht individuell starke Ruderer" fügt er noch
hinzu. Nach zuletzt sehr schwachen Ergebnissen gab
es beim letzten Lauf zwar nur eine kleine Steigerung
in der Saisontabelle von 13 auf 12, doch stimmte
dies alle Beteiligten sehr positiv und bestätigte,
dass der Umgang untereinander im Mannschaftssport
mindestens genau so wichtig ist, wie physische
Stärke. "Diese neue Stärke wollen wir jetzt auch in
Bootsgeschwindigkeit umsetzen", so der noch
17-jährige, neue Schlagmann Jan Ladleif. Dies wird
auch nötig sein, angesichts der prekären Situation
im Abstiegskampf! Trotzdem freut sich der
Männerachter auf diese schwere Aufgabe: "Das ist
fast ein Heimspiel für uns und wir hoffen auf jede
Menge "Germanen" am Ufer!"
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Pressemeldung
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31.08.2011 |
Frauenachter: Mit Volldampf auf die letzte Regatta --
Der Abschluss der flyeralarm
Ruder-Bundesliga (RBL) naht. Für den Frauenachter
vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) geht es in
Krefeld (03.09.) zum letzten Mal in dieser Saison um
wichtige Tabellenpunkte.
Der RCGD-Frauenachter möchte nochmals richtig Gas geben. Nach dem gehaltenen
zehnten Platz in Hamburg am vergangenen Wochenende
gilt es diesen weiter zu verteidigen. Aufgrund der
lokalen Nähe wird der RCGD mit einem verstärkten
Fanclub anreisen. Die unterstützenden Germanen
werden die Achterruderinnen zu Bestleistungen
anspornen, die wiederum mindestens Platz neun in der
Tagesbewertung erreichen wollen. Auf der 370 Meter
langen Regattastrecke startet die Mannschaft in
gleicher Besetzung wie in Hamburg, jedoch wieder mit
Steuermann Jakob Engel, der zuvor von seinem Bruder
Julius Engel vertreten wurde. Das eingespielte Team
unter Schlagfrau Maren Derlien freut sich auf das
Finale in Krefeld, wo immer eine gute Atmosphäre
herrscht. Nach Pech und Pannen in Hamburg steht
hoffentlich wieder das Glück auf der Seite der
Mannschaft.
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Pressemeldung Deutschlandachter
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31.08.2011 |
Ruder-WM in
Bled: Deutschland-Achter löst Olympia-Ticket mit Halbfinal-Sieg --
Ziel Nummer eins ist geschafft: Der
Deutschland-Achter ist in London 2012 dabei, hat sich mit dem souveränen Sieg
im Halbfinale bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Bled den Einzug ins Finale
und damit den Startplatz für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr
gesichert. Im morgigen Finale (13.09 Uhr) nimmt das Flaggschiff des deutschen
Sports als Favorit das Hauptziel ins Visier: die Titelverteidigung des
WM-Titels.
Der Deutschlandachter auf Bahn 4 (links) neben der Mannschaft aus den USA am Start im Halbfinale.
Es wäre der Titel-Hattrick. Das gelang bislang erst einmal, zwischen 1989 und
1991. Der Trainer damals wir heute: Ralf Holtmeyer. Er war zufrieden, blieb
aber gelassen, wie man es von ihm gewohnt ist. "Wir haben eine gute
Ausgangssituation, aber wir müssen noch das Finale abwarten. Wir haben eine
gute Chance zu gewinnen." Mund abwischen und nach vorne schauen. Auch die
Mannschaft ging nach dem Rennen gleich zur Tagesordnung über: Nach dem
Ausrudern auf dem Bleder See, ein paar Minuten auf dem Radergometer im
deutschen Zelt auf dem Sattelplatz und einigen Interviews liefen die Ruderer
entlang der Strecke gemütlich zurück zum etwa zwei Kilometer entfernten Hotel
in der Stadt Bled. Entspannung war angesagt, schließlich steht 24 Stunden
später schon der Saisonhöhepunkt an: das Finale mit den Großbooten aus
Großbritannien, den Niederlanden, Kanada, Australien und Polen als Gegner. Die
ARD wird das Rennen zeitversetzt im Zeitfenster zwischen 14.30 Uhr 15 Uhr
übertragen. Eurosport 2 berichtet von 10 bis 13.30 Uhr live aus Bled.
"Ich schätze die Holländer als stärkste Konkurrenten ein", meinte Steuermann
Martin Sauer nach dem Halbfinale, in dem die Ruderer aus dem Nachbarland gut
eine Sekunde nach dem deutschen Paradeboot ins Ziel kamen. Die Polen wurden
überraschend Dritte vor den USA, die nun im B-Finale um den letzten direkten
Finalplatz kämpfen müssen. Im zweiten Halbfinale, das etwa zweieinhalb
Sekunden langsamer war, setzten sich die WM-Zweiten aus Großbritannien vor
Olympiasieger Kanada und Australien durch.
Stimmen:
Kristof Wilke: "Wir sind etwas besser in Tritt gekommen als im
Vorlauf. Um das Halbfinale habe ich mir keinen großen Kopf gemacht, wir sind
schließlich hier, um unseren Titel erfolgreich zu verteidigen. Im Finale
müssen wieder so ein Ding abfackeln."
Lukas Müller: "Ich war vor dem Rennen schon sehr angespannt. Es kann ja
immer etwas schief gehen. Ich persönlich bin nun sehr erleichtert, dass wir
die Qualifikation für die Olympischen Spiele geschafft haben. Morgen gewinnen
wir dann hoffentlich den Titel - so wie im vergangenen Jahr."
Maximilian Reinelt: "Wir müssen im Finale alle Boote auf dem Schirm
haben. In so einem Finale entwickelt sich schließlich immer eine gewisse
Eigendynamik. Gut war, dass wir keinen richtigen Ausbrenner fahren mussten. So
haben wir noch Körner, um morgen einen drauf setzen zu können."
Ralf Holtmeyer: "Wir dominieren im Moment das Achter-Feld. Ich glaube die
anderen schockt das nicht mehr."
Die Mannschaft: Steuermann Martin Sauer, Schlagmann Kristof Wilke, Florian
Mennigen, Lukas Müller (RC Germania Düsseldorf), Richard Schmidt, Maximilian
Reinelt, Eric Johannesen, Andreas Kuffner, Bugmann Gregor Hauffe
Achter Halbfinale:
1. Deutschland 5:29,05 Minuten,
2. Niederlande 5:30,09,
3. Polen 5:30,75,
4. USA 5:34,07,
5. Ukraine 5:35,46,
6. Neuseeland 5:37,26.
Zweier mit Steuermann gewinnt Hoffnungslauf
Weiterhin auf Medaillenkurs sind René Bertram, Florian Eichner und Steuermann
Frederik Böhm, die sich mit ihrem Sieg im Hoffnungslauf sicher fürs Finale
qualifizierten. Sie mussten aber mehr investieren, als ihnen lieb war. "Wir
haben uns das Rennen einfacher vorgestellt. Denn im Rennverlauf hat sich bei
den anderen Booten eine Eigendynamik entwickelt", sagte René Bertram.
Der deutsche Zweier setzte sich zunächst erwartungsgemäß deutlich ab, führte
zur Streckenhälfte mit über vier Sekunden. Die vier Boote, die gleich auf
dahinter lagen, legten sich im Kampf um die Finalplätze mächtig ins Zeug,
während das führende Boot zunächst konstant weiterfuhr, um im Endspurt dann
noch einmal zuzulegen. "Da haben wir gezeigt, dass wir am Ende noch Kräfte
mobilisieren und die angreifenden Boote auskontern können", sagte Bertram.
Das Trio hat im Finale am Freitag eine Medaille fest im Blick, muss nach dem
Hoffnungslauf aber auch mehr Nationen als nur die Vorlaufsieger Australien
und Italien im Blick haben. Bertram: "Wenn die anderen an einer Medaille
riechen, können sie sicher alle noch mehr zulegen."
Zweier mit Steuermann Hoffnungslauf:
1. Deutschland 7:02,80 Minuten,
2. Kanada 7:03,74,
3. USA 7:04,40,
4. Kroatien 7:04,41,
5. Frankreich 7:07,42,
6. Ukraine 7:22,98.
Quelle: Carsten Oberhagemann -- Pressesprecher Deutschland-Achter
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Pressemeldung
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29.08.2011 |
Ruder-Bundesliga:
Frauen ohne Ampel, ohne Schwert, aber mit glücklichem Ende -
Männerachter steigt um einen Tabellenplatz --
Der fünfte Lauf der flyeralarm
Ruder-Bundesliga (RBL) in Hamburg hatte für die
Athleten vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD)
seine Höhen und Tiefen. Es endete
positiv.
Der RCGD-Frauenachter stieg mit Platz acht im Zeitfahren recht gut in den
Renntag ein. Doch direkt am Start gab es schon das erste Problem. Die
Ampelanlage am Start funktionierte in den ersten etwa drei Rennen des Tages
nicht. Schlagfrau Maren Derlien reagierte unvorbereitet auf die Stimme des
Starters. Üblicherweise hätte die rote Ampel und zum Start das grüne Licht
leuchten müssen. Mit einer nur wenige Zehntelsekunden besseren Zeit hätte man
mit einer besseren Platzierung und optimaleren Ausgangsposition beginnen
können. Das zweite Problem folgte wenig später. Ein Stein, ungesehen unter der
Wasseroberfläche, riss das Schwert des Bootes ab. Heike Hoffmann vom BBG
Bootsbau Berlin half spontan mit dem Einbau eines neuen Schwertes, so konnte
Steuermann Julius Engel das Boot wieder gerade über die Strecke steuern.
Später qualifizierte sich der Achter für das Halbfinale um Platz neun bis
zwölf. Aufgrund der knappen Halbfinalniederlage gegen Dresden ruderten die
Düsseldorferinnen in das Finale um Platz 11/12. Dort trafen sie auf Osnabrück
(punktgleicher Tabellenverfolger) und konnten mit dem Sieg Tageselfter werden
und damit erfolgreich Tabellenplatz zehn halten.
Der RCGD-Männerachter konnte sic h bei der flyeralarm Ruder-Bundesliga durch
mehrere Umbesetzungen nach der Niederlage am vergangenen Renntag in Hannover
leicht verbessern. Michael Ziegenbein und Jan Ladleif kamen neu ins Boot. Die
Mannschaft um Steuermann Jan Lehmann erreichte am Ende Tagesplatzierung 13.
Durch das Ergebnis konnte das Team um einen Tabellenplatz auf Platz zwölf
steigen. Ziel für den am kommenden Wochenende anstehenden letzten Renntag in
Krefeld (03.09.) ist es nun, mindestens noch den elften Tabellenplatz zu
erreichen.
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Pressemeldung Deutschlandachter
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28.08.2011 |
Souveräner
Deutschland-Achter feiert mit Vorlaufsieg einen Auftakt nach Maß --
Ein Auftakt nach Maß: Der
Deutschland-Achter gewann den Vorlauf bei den Weltmeisterschaften in Bled in
der Souveränität, die man vom deutschen Vorzeige-Flaggschiff seit drei Jahren
gewohnt ist. Mit dem nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg vor Australien (2.),
Polen (3.) und Neuseeland (4.) untermauerte das Team seine Favoriten- und
Ausnahmestellung auf dem Bleder See.
Auf den ersten 1.000 Metern waren wir bestimmend, ein Endspurt war nicht
nötig, sagte Bundestrainer Ralf Holtmeyer und ergänzte: Bei den Problemen,
die wir im Trainingslager mit Infekten hatten, lief es hier jetzt sehr gut.
Schließlich stimmt ihn auch der Zeitenvergleich gegenüber den beiden anderen
Vorläufen mit den Siegern Kanada und Großbritannien zuversichtlich. Die
deutsche Crew fuhr die schnellste 500-Meter-Zeit und war auch im Ziel nur
wenige Hundertstel Sekunden langsamer als die Kanadier, die sich mit einem
Endspurt noch gegen Holland durchsetzten. Der dritte Vorlauf mit dem
britischen und dem amerikanischen Achter war ganze fünf Sekunden langsamer.
"Noch nicht alles perfekt"
Dennoch war das Team nicht ganz zufrieden mit dem Rennen. Es lief noch nicht
alles perfekt. Das letzte Rennen ist ja schon sieben Wochen her. Da ist es
normal, dass die gewohnte Routine in den hohen Schlägen noch nicht da sein
kann, meinte Kristof Wilke und fügte hinzu: Im Halbfinale treffen wir auf
harte Gegner. Da müssen wir ein, zwei Schüppen drauflegen, um dann im Finale
da zu sein, wo wir hinwollen. Der eigene Anspruch ist hoch, schließlich
wollen die Recken aus dem Achter am Donnerstag zum dritten Mal in Folge die
Goldmedaille umgehängt bekommen.
Der Weg dorthin ist aber ein neuer. Weil insgesamt 13 Achter in Bled am Start
sind, muss ein Halbfinale gefahren werden. Hier geht's am Mittwoch neben dem
Finaleinzug auch um die Olympia-Qualifikation. Dass dann zwei Rennen binnen 24
Stunden zu fahren sind, sei unglücklich, aber nicht zu ändern. Der Zeitplan
kommt uns schon etwas komisch vor, aber wir nehmen es, wie es ist, und
arrangieren uns damit, sagte Steuermann Martin Sauer.
Die Mannschaft: Steuermann Martin Sauer, Schlagmann Kristof Wilke, Florian
Mennigen, Lukas Müller (RC Germania Düsseldorf), Richard Schmidt, Maximilian
Reinelt, Eric Johannesen, Andreas Kuffner, Bugmann Gregor Hauffe
Weitere Stimmen
Gregor Hauffe: Wir haben das Soll erfüllt und uns gut präsentiert. Auch wenn
wir am Start etwas losgestolpert sind, sind wir zu meiner Verwunderung die
schnellste 500-Meter-Zeit gefahren. Dass es im Vorlauf so gut lief, gibt uns
Selbstvertrauen für die weiteren Rennen. Das Halbfinale gehen wir wie jedes
andere Rennen an und versuchen zu gewinnen.
Maximilian Reinelt: Am Start sind wir gut weggekommen, ab 1.000 Metern haben
wir das Feld kontrolliert und sind ohne Endspurt ins Ziel gefahren. Die
Bedingungen auf dem herrlich gelegenen See waren nicht so schön. Ich kam mir
vor wie in einem Wellenbad. Aber durch die Welle mussten ja alle durch.
Ergebnis Vorlauf:
1. Deutschland, 5:29,92 Minuten
2. Australien, 5:31,11 Minuten
3. Polen, 5:31,64 Minuten
4. Neuseeland, 5:35,38 Minuten
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Pressemeldung
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25.08.2011 |
Frauenachter:
Sechs Rennen ohne Umbesetzung - Männerachter: Die Mannschaft benötigt dringend Punkte --
Am kommenden Samstag (27.08.) findet
der fünfte Lauf der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Hamburg statt. Auf
der Alster mitten in der Stadt werden die Tagesplatzierungen
ermittelt.
Das Team Frauenachter vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) möchte
Tabellenplatz zehn halten. Das wird allerdings schwierig genug. Nur mit acht
Frauen sowie Ersatzsteuermann Julius Engel reist die Mannschaft nach
Hamburg. Somit gibt es keine Möglichkeit einer Umbesetzung. In alle sechs
Rennen müssen die Ruderinnen über die nur 280 Meter ihr Bestes geben. Zu
hoffen bleibt, dass auch andere Teams, bedingt durch die Urlaubszeit, nicht
mit voller Besetzung antreten können.
Im Team des Männerachters geht es darum, den letzten Platz aus Hannover
(4. Lauf) wieder gut zu machen. Der Männerachter wird an vielen Stellen
umbesetzt an den Start gehen und ist mit neun Ruderern vor Ort. Um sich nicht
komplett am Ende der Tabelle festzusetzten, benötigen die Düsseldorfer
dringend Punkte.
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Pressemeldung
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23.08.2011 |
Ungeschlagen, dabei soll es bleiben --
Die Olympischen Spiele 2012 in London
rücken immer näher. Dafür will sich der
Deutschland-Achter bei den vom 28.08. bis 04.09
stattfindenden Ruder-Weltmeisterschaften in Bled
(Slowenien) qualifizieren. Für Lukas Müller vom
Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) wäre das ein
weiterer Schritt auf dem Weg nach London. Er sitzt
seit 2010 im Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes
(DRV).
Die Rennen der Großboote werden mit Sicherheit für Spannung sorgen. Neben
Seriensieger Deutschland werden zwölf weitere Achter an den Start gehen. Die
Teams aus Großbritannien (Vizeweltmeister von 2009 und 2010), den Niederlanden
sowie USA und Kanada (Olympiasieger 2008)werden die vermeintlich stärksten
Gegner der Deutschen (Weltmeister 2009, 2010). Der Deutschland-Achter kann
sich am Sonntag (28.08., ca. 11.30 Uhr) direkt für das Halbfinale
qualifizieren. Das wiederum findet am Mittwoch (31.08., ca. 12:40 Uhr). Um
Gold geht es am Donnerstag (01.09., 13:09 Uhr). Das ist neu und
ungewohnt. Bislang fand das Achter-Finale immer ganz am Ende der Wettkämpfe
als Abschlussrennen statt.
Lukas Müller, Mitglied vom Team London der Stadt Düsseldorf, ist wie immer
hochmotiviert. Auch Dank des guten Gefühls, seinen Zweierpartner mit im Boot
sitzen zu haben, sieht er optimistisch den Weltmeisterschaften entgegen. "Es
wäre schon komisch, wenn man auseinander genommen werden würde", so der
2,08Meter-Athlet, der in der Saison im Kleinboot zusammen mit Maximilian
Reinelt (Ulm) für sehr gute Ergebnisse gesorgt hatte. "Man hat sich so
aneinander gewöhnt." Reinelt gehörte aufgrund von individuellen Werten und
Einschätzungen des Bundestrainer Ralf Holtmeyer nicht, wie Müller, durchgehend
zur Achterbesetzung. Noch etwas Gewohntes. Lukas Müller fährt nicht zum ersten
Mal ins slowenische Bled. Im U23-Vierer gewann er dort 2009 auf einer
internationalen Regatta. Die Strecke gilt in Ruderkreisen als windanfällig,
aber so hat er das Gewässer, den Bleder See, nicht kennengelernt. "Das Wasser
war ideal, beinahe spiegelglatt. Mit der schönen Umgebung dort sah das schon
cool aus." Eine Insel mit einer Kirche liegt mitten im See, auch Burgen
verschönern das Bild.
Der RCGD unterstützt den 24-jährigen Lukas Müller vollen Herzens. "Lukas ist
eine treue Seele. Ich wünsche ihm die Titelverteidigung", so RCGD-Vorsitzender
Gunnar Hegger. "Er ist im Deutschland-Achter bislang ungeschlagen. Wir hoffen,
dass es so bleibt." Ein weiterer RCGD-Top-Athlet, Robby Gerhardt, fällt auf
den Welt- sowie Europameisterschaften krankheitsbedingt aus. Er startet bei
Genesung wieder voll in das Training ein, um sich die Chancen für die
Olympischen Spiele 2012 zu wahren.
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Pressemeldung
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19.08.2011 |
Düsseldorf holt seinen Sponsor Linnenbecker mit ins Boot --
Gegen 11 Uhr am vergangenen Samstag
füllte sich der Parkplatz am Ende der Kesselstraße im Düsseldorfer
Hafen. Neben den Trainingsruderern der RBL-Achterteams und Trainer Martin
Strohmenger sah man an diesem Morgen viele neue Gesichter am Leistungszentrum
des Ruderclubs Germania Düsseldorf: Das Fliesen-Centrum Linnenbecker Erkrath,
der Hauptsponsor des Düsseldorfer Frauenachters, war zu Gast. Als Dank für die
großzügige Unterstützung wollten die Ruderinnen ihren Sponsor buchstäblich
"mit ins Boot holen".
Das Event lief unter dem Motto "Teambuilding". "Beim Rudern sind die gleichen
Dinge wichtig, auf die es auch bei euch im Geschäft ankommt:
Präzision. Zusammenarbeit. Der Wille, etwas zu bewegen. Und natürlich: Freude
daran zu haben.", führte Martin Stromenger in die Veranstaltung ein. "Bei uns
wie bei euch muss sich jeder zu 100 Prozent auf den anderen verlassen können,
um am Ende erfolgreich zu sein."
Die Mitarbeiter des Fliesen-Centrums waren dem schlechten Wetter zum Trotz aus
Erkrath angereist, um erste Erfahrungen im Rudersport zu sammeln. Insgesamt 10
von ihnen, darunter auch Geschäftsführer Rudolf Schreckenberg, trauten sich
dann schließlich auch ins Boot: Mit Unterstützung von erfahrenen Ruderern aus
den RBL Männer- und Frauenteams lernten sie den Medienhafen aus einer neuen
Perspektive kennen - vom Wasser aus. In zwei Gigvierern und einem Gigachter
ruderten die bunt gemixten Boote mehrere Runden durch den Hafen - sogar kleine
Rennen wurden ausgefahren. Auch das Wetter spielte schließlich mit und alle
kamen trockenen Fußes wieder an Land - im Gegensatz zu einer Gruppe von
Kajakfahrern, die vor den Augen der Ruderer am Steg kenterten.
Für Unterhaltung war also gesorgt - auch nach dem Sport. Die RBL-Teams hatten
am Vortag das frisch renovierte Vereinsheim vom Baustaub befreit, um die Küche
und den Gastraum zusammen mit ihrem Hauptsponsor einzuweihen. Bei Antipasti
und Tortellini wurde bis spät in den Nachmittag zusammen gesessen und geredet
- ein gelungener Ausklang. Am Ende des Tages waren alle sehr zufrieden. "Wir
freuen uns wahnsinnig, dass alles so gut geklappt hat. Das war eine tolle
Teamleistung von uns allen.", resümiert Kathrin Schmack, Schlagfrau des
Frauenachters. Auch allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Linnenbecker
hat das Rudern gut gefallen. "Wer weiß - vielleicht haben wir ja in dem einen
oder anderen den Ergeiz geweckt, wieder zu kommen. Die RBL-Teams können immer
Zuwachs gebrauchen."
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Pressemeldung
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08.08.2011 |
Ruder-Bundesliga --
Frauenachter: Zweistellig, unterbesetzt
und doch zufrieden -- Männerachter: Es muss besser werden
Bei der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Hannover überraschte der
Frauenachter vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) am Ende mit Platz
zehn. Der Renntag begann beim Zeitfahren, dem ersten der fünf Sprints, nur mit
Platz 15. Der RCGD-Männerachter landete auf dem enttäuschenden 14. Platz.
Auf dem Maschsee in Hannover gingen wie an jedem Renntag der Ruder-Bundesliga
48 Achter (1. und 2. Männerliga mit 16 bzw. 14 Booten sowie die Frauenliga mit
18 Booten) an den Start. Für alle Mannschaften ging es wieder darum, die
Punkte der Tageswertung zu sammeln, um sich in der Tabelle zu behaupten.
Für die Germania-Frauen ging es lediglich mit Platz 15 los, keine gute
Grundlage für die weiteren vier Rennen. Doch im Achtelfinale konnte der
Melitta Achter Minden überraschenderweise geschlagen werden. Im Viertelfinale
kämpfte sich der Achter sogar unter die Plätze neun bis zwölf. Das
anschließende Halbfinale gegen Bremen wurde dann überraschender Weise
gewonnen. Vorerst, beim direkten Weg zu Finale, war die Stimmung noch
gedrückt. Der Jubel brach erst direkt vor dem Finalrennen aus. Erst dann
erfuhren die RCGD-Ruderinnen mit 23 Hundertstelsekunden doch gesiegt zu
haben. "Wir wunderten uns schon, warum die Bremer sich im Ziel nicht gefreut
haben", so Schlagfrau Maren Derlien, die noch leicht krankheitsgeschwächt erst
zu diesem Rennen für Schlagfrau Kathrin Schmack ins Boot kam.
Im Finale um Platz 9/10 starteten die Germaninnen mit vollem Siegeswillen, was
leider einen technischen Fehler zu Folge hatte. "Eine von uns hatte einen
Krebs gefangen", so Derlien, "das Boot musste erst wieder neu angeschoben
werden." Eigentlich ist es unmöglich, in einem Sprintrennen wieder an den
Gegner heranzufahren, es gelang den acht Ruderinnen inklusive Steuermann Jan
Ladleif aber. Die dann recht unsaubere Ruderarbeit wurde den Düsseldorferinnen
zum Verhängnis und bescherte ihnen Platz zehn. Damit konnte der zehnte
Tabellenplatz gehalten werden (Punktgleich liegt Osnabrück auf Platz
elf). "Wir sind am Ende sehr zufrieden", so RCGD-Athletin Sarah Breucker. "Wir
waren nicht optimal besetzt aufgrund von vorheriger Krankheit einiger von uns
und einem Ausfall durch Alina Graßhoff vor Ort. So musste Kathrin Sommer von
Steuerbord auf Backbord wechseln, was eine extrem schwierige Sache ist."
Auch der Männerachter war nicht mit optimalen Voraussetzungen in den Wettkampf
gestartet. Robin Tetzlaff, eine konstante Stärke der Mannschaft, fiel
krankheitsbedingt aus. "Leider hatten wir doch erhebliche Probleme, mit den
Gegnern mitzuhalten", so Philipp Rüßmann. "Wir waren im Zeitfahren noch gut an
der Spitze dran, unsere Leistung fiel dann aber dramatisch ab. Es nagt schon
sehr an den Nerven, aus jedem Rennen mit einer Niederlage herauszugehen." Im
vierten Lauf der Bundesliga in Hamburg (27.08.) muss unbedingt wieder ein
kleiner Erfolg her. Trainer Martin Strohmenger weiß: "Wir müssen
weiterarbeiten, um aus dem Abstiegsplätzen herauszukommen." Denn ab kommender
Bundesliga-Saison 2011/2012 wird es wahrscheinlich die dritte Liga
geben. Grund genug, sich noch mal zusammenzureißen und Punkte in Hamburg und
abschließend in Krefeld zu sammeln.
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Pressemeldung
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03.08.2011 |
Ruder-Bundesliga --
Germania-Frauenachter will die
einstellige Platzierung -- Männerachter am 3. Renntag mit Neu- und Umbesetzung
am Start
In der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) findet am Samstag (06.08.) in Hannover
der dritte Lauf statt. Beide Achter vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD)
haben Personaländerungen zu vermelden.
Nach einem unzufriedenstellenden Ergebnis am zweiten RBL-Renntag in Münster
erwartet der RCGD-Männerachter für den dritten Tag beim "Maschsee-Fest" in
Hannover eine deutlich bessere Position. "Mit dem elften Platz in der Tabelle
können wir nicht zufrieden sein", kommentiert Team-Kapitän Etienne Marquardt
die Leistung der Mannschaft vor vier Wochen. Dort hatte sie nur den zwölften
Platz in der 2. Liga erreicht, nachdem am ersten Renntag in Frankfurt noch der
achte Platz errudert werden konnte.
Für den Wettkampftag in Hannover hat sich die Mannschaft mit Kristian
Hachenberg Verstärkung aus der Germania-Jugend ins Boot geholt. Daneben wurde
in den letzten Wochen wieder intensiv an der Technik und an der
Bootszusammensetzung gearbeitet und Veränderungen vorgenommen. Schlagmann wird
der zuvor auf Co-Schlag sitzende John Jennessen sein. "Wenn wir das, woran wir
in den letzten Monaten intensiv gearbeitet haben auch am Renntag tatsächlich
umsetzen, können wir mit einer deutlich besseren Position als noch in Münster
rechnen", sagte Jennessen.
Beim RCGD-Frauenteam ist mit Isabell Buchholz eine starke Ruderin in dieser
Saison nicht mehr mit am Start. Die 22-jähirge VWL-Studentin absolviert für
gut vier Monate ein Auslandssemester in Brasilien. Das Team hat dennoch allen
Grund zum Optimismus, denn das in den vergangenen Wochen durchgeführte
Training hat neues Selbstbewusstsein gegeben. Insbesondere verbesserte sich
das Team bei den so wichtigen Startschlägen. Bei der nur 350-Meter langen
Distanz muss der perfekt funktionieren. Die Schlagposition werden sich aus
taktischen Gründen, wie bereits in Münster, Kathrin Schmack und Maren Derlien
teilen. Beide Varianten wurden im Training regelmäßig erprobt.
Auch hat die Veranstaltung beim Sponsor, dem Fliesen-Centrum Linnebecker,
Erkrath, für neuen Teamgeist gesorgt. Den Mitarbeitern von Linnenbecker sowie
den Kunden wurde der tolle Rudersport erquickend dargestellt. Auf dem
Ruderergometer ruderten die Ruder-Interessierten Kilometer für Kilometer oder
das 18-Meter lange Schiff konnte bewundert werden. Und die Athletinnen selbst
konnten mit auf dem Ruderergometer gezogenen Wattzahlen den Linnebecker-Chef
Rudolf Schreckenberg und die Zuschauer beeindrucken.
Nach Platz elf in Frankfurt und Platz neun beim Renntag in Münster wird in
Hannover nun wieder die einstellige Platzierung ins Visier genommen. Auch die
Gesamtposition (Tabellenplatz zehn) könnte bei optimalen Rennverläufen
einstellig werden. Jan Lehmann ersetzt Steuermann Jakob Engel. Lehmann war
bereits in der vergangene Saison im Männerachter im Einsatz und verfügt über
viel Erfahrung, um den Frauenachter auf einen guten Kurs zu bringen.
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17.07.2011 |
Die Ruderbewegung muss flies(ß)end sein --
Alle hatten ihre Freude. Am vergangenen
Samstag (16.07.) war das Bundesliga-Frauenachterteam vom Ruderclub Germania
Düsseldorf zu Gast beim "Tag der offenen Tür" vom Fliesen-Centrum
Linnenbecker.
Der in zwei Stücke geteilte Achter mit einen Gewicht von insgesamt etwa 96
Kilogramm wurde vom Hänger gehievt und vor dem Eingang des Fliesen-Centrums
den Kunden präsentiert. Es war zu sehen, wie die acht Ruderinnen plus
Steuermann Jakob Engel die zwei Teile zu einem 18 Meter langen Boot
zusammenbauten. Nicht nur die Gäste, auch die Linnenbecker-Mitarbeiter waren
begeistert. Michael Krieger äußerte sich fragend: "Da ist ja gar keine
Abdichtung dazwischen." Das stimmt. Ungewöhnlich, geht es doch in seiner
Branche sozusagen nicht ohne. Beim Achter aber werden die zwei Teile lediglich
mit einfachen Muttern zusammengehalten, wasserdicht ist das.
Der Achter lag auf Böcken, daneben standen drei Ruderergometer. Diese standen
kaum still. Vor oder nach dem Rundgang und Einkauf in den Verkaufs- und
Ausstellungsräumen locken die Ruderinnen die Kunden zu einer Runde auf dem
Rudergerät. Nach fachkundiger Erklärung der Rudertechnik fingen die Windräder
an zu rauschen, immer lauter. Die Stimmung wurde angeheizt und Alexander Köhr
verbesserte seine Leistung, bis er bei 348 Watt vom Rollsitz flog. Das ist
Einsatz! Den sahen Rudolf Schreckenberg, Leiter der Erkrather Geschäftsstelle,
sowie die Athletinnen gerne. Und auch dieser Satz von Marianne Schreckenberg,
die Meter für Meter - auf dem Display zusehen - vorwärtsruderte, begeisterte
die Germaninnen: "Ich könnte stundenlang weiter machen." Und Mitarbeiter
Michael Schumacher lernte, dass die Ruderbewegung flies(ß)end sein solle. Wie
passend.
Insbesondere faszinierte der Anblick des Achters. Rudolf Schreckenberg war
beindruckt von der Länge, den Ausmaßen des Bootes. "Man konnte die Dimension
vorher gar nicht richtig einschätzen." Und als die Ruderinnen selber einmal
ihre Bestwerte auf dem Gerät zeigten, war er erstaunt: "Was da für Kraft
zugehört und was für Training nötig ist, Wahnsinn. Das ist richtiger Sport!"
Den wollen er und seine Mitarbeiter selber einmal, so richtig auf dem Wasser,
kennenlernen. Im August lädt das Bundesliga-Frauenachterteam zum Rudern und
einem gemeinsamen Tag in den Düsseldorfer Hafen (dem Trainingszentrum) und
den Club am Rhein ein. Die Vorfreude ist groß, auf beiden Seiten.
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14.07.2011 |
Autogramme auf Fliesen schreiben? --
An kommenden Samstag (16.07.) stehen
für die Achter-Athletinnen der Ruder-Bundesliga keine Ruderkilometer und
Sprints sondern andere Aufgaben auf dem Plan. Statt am Riemen im Boot wir am
Griff des Ruderergometers gezogen. Und nicht, um auf dem Gerät "virtuell"
schnell voran zu kommen, sondern um die Sportart Rudern Interessierten
näherzubringen. Wasser umgibt die Wassersportler also nicht. Lediglich das
Wasser der Selbstreinigung der ausgestellten Badewannen beim Fliesen-Centrum
Linnenbecker in Erkrath (www.linnenbecker-kg.de). Dort findet am Samstag von 10 bis 14
Uhr der "Tag der offenen Tür" statt.
Und damit Rudern nicht mit Kanu verwechselt wird und umgekehrt sehen die
Gäste neben zahlreichen Fliesen, Scharnieren und Stahlzargen auch einen Achter
in Originalgröße. Das knapp 20 Meter lange und etwa 96 Kilo schwere Schiff
wird mit ihren acht Athletinnen und Steuermann Jakob Engel in der
Max-Planck-Straße 8 in Erkrath nicht zu übersehen sein.
Sorgen brauchen sich die bis zu 1,88 großen Ruderinnen nicht, dass sie von
Autogrammjägern umgerannt werden wie Fußballstars. Aber dennoch sind sie
bereit, auf den Fliesen - nein, besser auf Papier - Autogramme zu geben. Die
sympathischen Bundesliga-Ruderinnen kämpften sich erst kürzlich von Platz elf
auf Platz zehn der Tabelle vor. "Wir wollen aber noch weiter nach oben", so
Schlagfrau Kathrin Schmack, die Dank ihrer Arbeit als Innenarchitektin Kontakt
zu Rudolf Schreckenberg, Chef der Linnenbecker-Niederlassung in Erkrath,
bekam. Seither unterstützt das Fliesen-Centrum den Bundesliga-Achter.
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11.07.2011 |
Düsseldorfer
Frauenachter rudert in die erste Tabellenhälfte -- Männerachter bleibt unter seinen
Möglichkeiten --
Am Samstag (09.07.) fand die zweite
Regatta der Ruder-Bundesliga Saison 2011 in Münster statt. Der RC Germania
Düsseldorf (RCGD) schickte wieder sowohl einen Frauen- als auch einen
Männerachter an den Start.
Nach fünf spannenden Rennen über die 350 Meter Sprintdistanz erkämpfte sich
der Frauenachter des RCGD den neunten Platz. Damit steigerten sich die
Düsseldorferinnen im Vergleich zur ersten Regatta um zwei Plätze und schafften
den erhofften Sprung in die obere Tabellenhälfte. Das Team war mit zwölf
Ruderinnen nach Münster gereist - der maximalen Besetzung, die pro Regatta
eingesetzt werden darf. Dadurch konnte nach dem Viertelfinale die Hälfte der
Mannschaft ausgewechselt werden und für die wichtigen Finalrennen neuer Schub
ins Boot geholt werden. Zudem gab Olympionikin Maren Derlien ihr Debüt als
Schlagfrau. Im entscheidenden Rennen um Platz neun führte sie ihr Team zum
Sieg gegen das gegnerische Team aus Essen. Team-Captain Kathrin Schmack, die
das Rennen vom Ufer aus verfolgte, zeigte sich zufrieden: "Unser Training hat
sich ausgezahlt. Die Mädels haben bis zum letzten Schlag gekämpft und sich
nicht vom Endspurt der Gegner aus der Ruhe bringen lassen." Das Endergebnis
wurde trotz allem per Zielfoto entschieden. Nur ein Vorsprung von drei
Zehntelsekunden bescherte den Düsseldorferinnen den Sieg in diesem klassischen
"Derby".
Für den Männerachter des RCGD verlief die Regatta in der "Aasee-Arena" weniger
positiv. Am Ende mussten sich die Germanen mit Platz zwölf zufrieden
geben. "Natürlich hatten wir uns mehr erhofft. Wir begeben uns jetzt auf
Ursachenforschung und werden unsere Defizite bis zur nächsten Regatta
ausmerzen", resümiert der ehemalige Bundesstützpunktruderer John
Jennessen. Wenn am 6. August auf dem Maschsee in Hannover wieder über 50
Achter aufeinandertreffen, wollen auch die Düsseldorfer wieder angreifen.
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10.07.2011 |
Gold, Silber und Bronze und doch teils unzufrieden --
Beim Ruder-Weltcup Luzern (08.-10.07.)
gab es für die Athleten vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) Freude und
Frust. Sie gewannen Gold, Silber und Bronze und kommen somit alle mit
Medaillen im Gepäck aus Luzern wieder.
Lukas Müller setze die Siegesserie mit dem Deutschland-Achter fort und verwies
die Niederlande und Großbritannien auf die Plätze zwei und drei.
Leonie Pieper gewann die Silbermedaille im Frauen-Leichtgewichtsdoppelvierer
hinter dem Konkurrenzboot aus Deutschland und überraschend vor den Ruderinnen
aus Dänemark.
Ganz unglücklich war der dritte Platz von Robby Gerhardt und Stephan Ertmer im
Männer-Leichtgewichtsachter hinter Italien und Dänemark.
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10.07.2011 |
Für einen Stadtachter-Sieg gegen Köln hat es nicht gereicht --
Die "Rivalität" zwischen Köln und
Düsseldorf ist nicht unbekannt. Auch der sportliche Ehrgeiz war am vergangenen
Wochenende (09.07.) von dem Duell gepackt. Der Achter vom Ruderclub Germania
Düsseldorf (RCGD) kam bei der Kölner Stadtachter Regatta (im Rahmen der Kölner
Lichter) mit Platz acht hinter der Crew vom Kölner RV über die Ziellinie nahe
des Kölner Doms. Es siegte die RWHT Aachen.
Es war ein spannender Kampf beim "81. Kölner Stadtachter" zwischen den Teams aus
Köln und Düsseldorf und auch mit den anderen Achtern lieferten sie sich
spannende Duelle. Es war nicht einfach, alle zehn Achter auf eine gemeinsame
Startlinie zu bekommen. So startete der Düsseldorfer Achter nach Angabe von
Mitruderer und Trainer Luis Buslay aus ein wenig ungünstiger Startposition. Auch
mit Bahn neun war der Coach nicht ganz glücklich, denn die Strömung auf dem
Rhein hat halt so seine Unterschiede. Doch Rudern ist eine Natursportart, da
gibt es nie perfekt gleiche Bedingungen. Somit kämpften sich die Düsseldorfer
bald vor die Kölner, doch die gaben nicht nach und spurteten sich bis ins Ziel
wieder vor die "Rivalen". Die mit Shirts von der STS Partner
Sachverständigensozietät Tetzlaff-Spies ausgestatteten RCGD-Ruderer verwiesen
die Uni Bonn und die Bonner RG auf die Plätze neun und zehn.
"Es war ein sehr gutes Rennen", lobte Buslay seine Teamkameraden, die alle zum
ersten Mal an der Stadtmeisterschaft teilgenommen haben und sich gut auf den
Wettkampf vorbereiten konnten. "Und stimmungsmäßig war es dort auf dem Rhein
und am Ufer der Hammer. Das war ein toller Saisonabschluss." Sechs Ruderer aus
dem RCGD-Team fahren auch auf den Landesmeisterschaften zusammen im
Achter. Für Luis Buslay steigt Lucas Schäfer ein. Für Daniel Tkaczick geht
Anton Schulz an Bord.
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06.07.2011 |
Vier Germanen beim Ruderweltcup-Finale in Luzern --
Die Weltcupserie macht wie gewohnt zur
dritten und letzten Regatta der Saison Halt auf dem Rotsee in Luzern
(08.-10.07.). Vier Germanen starten dort für die Nationalmannschaft und sind
dabei in drei Booten (alle mit Medaillenchancen) vertreten.
Durch Lukas Müller ist in Luzern auch im zweiten Jahr in Folge ein Germane im
Deutschland-Achter am Start. Der 24-Jährige hat sich nach dem Weltmeistertitel
2010 auch in diesem Jahr wieder einen Platz im Flaggschiff des Deutschen
Ruderverbandes erkämpft. Selbstverständlich ist das nicht. Denn die Konkurrenz
aus den eigenen Reihen ist groß. Die Hürde ist längst geschafft. Aber auch
international wurde der Düsseldorfer bislang allen Anforderungen gerecht. Mit
25 Siegen in Folge (seit 2009) ist der Deutschland-Achter ungeschlagen. Da ist
Gold schon beinahe vorprogrammiert. Doch die Briten, die im kommenden Jahr
Gastgeber der Olympischen Spiele sind, könnten es, nach jetzigem Stand, dem
Deutschland-Achter schwer machen. Erstmals in diesem Jahr zeigen sich die
Überseenationen beim Weltcup: Olympiasieger Kanada, der Olympia-Dritte USA,
der WM-Dritte Australien und Neuseeland (WM-Fünfter). "Aufgrund des großen und
starken Teilnehmerfeldes ist Luzern eine wichtige Standortbestimmung. Ich bin
gespannt, wie die Mannschaft das anstrengende Wochenende in Henley
verkraftet", sagte Bundestrainer Ralf Holtmeyer, der den Deutschland-Achter in
der gleichen Formation an den Start schickt.
Die Mannschaft des Männer-Leichtgewichtsachters geht ebenfalls als amtierender
Weltmeister auf die Strecke. Germane Robby Gerhardt saß bei den
Weltmeisterschaften in Neuseeland im siegreichen Boot. In diesem Jahr hat sich
auch Vereinskollege Stephan Ermter für das Team qualifiziert. Zusammen mit den
anderen sechs Ruderern sowie Steuermann Nils Hoffmann (Kölner RV) wird es
darum gehen, sich gegen die Achter der Dänen und Italiener zu behaupten.
Bootstrainer Martin Strohmenger, auch gleichzeitig Heimtrainer der
Düsseldorfer, sieht die Dänen - vom Papier her - in der Favoritenrolle. Auch
die Italiener weiß er einzuschätzen. "Beide Konkurrenten haben physisch extrem
starke Ruderer. Sie sind klar der Maßstab. Nach dem Wettkampf wissen wir
genau, wo wir stehen in Bezug auf die Weltmeisterschaften." Der deutsche
Achter steht ebenfalls mit guten Einzelleistungen da, geballt im Achterteam
soll es weit nach vorne gehen. Ein kleines Handicap sind die mehrfachen
Umbesetzungen der letzten Wochen, denn der Verband wollte die Mannschaft
bestmöglich ausstatten und setzte noch einen weiteren Test an. Nach dem ersten
Kleinboottest Anfang des Jahres war aber die jetzige Besetzung bereits
gegeben. Nun kann Martin Strohmenger konzentriert mit den acht Athleten
arbeiten. "Die Ruderer sind technisch und vom Willen her klar in der Lage,
vorne mitzurudern."
Leonie Pieper (RCGD) sitzt im Frauen-Leichtgewichtsdoppelvierer und startet
dabei zum ersten Mal international. Die Weltcupdebutantin hat sich zusammen
mit ihren Kolleginnen aus Köln und Castrop-Rauxel das Startrecht aufgrund der
Saisonleistung erarbeitet und startet unter anderem gegen die Konkurrenz aus
dem eigenen Land. Das Duell auf der internationalen Regatta Ratzeburg vor
wenigen Wochen ging zugunsten des jüngeren Quartetts aus
Düsseldorf/Köln/Castrop-Rauxel aus. Ob eine Wiederholung des Sieges gelingt,
ist schwierig einzuschätzen. Die Ruderinnen aus dem in Ratzeburg geschlagenen
Boot müssen sich nun gegen das jüngere Team beweisen, um sich die Plätze für
die Weltmeisterschaften zu sichern. Leonie Pieper & Co wollen so gut es geht
dagegen halten.
Germania-Vorsitzender Gunnar Hegger ist stolz auf die vier
Luzern-Qualifizierungen aber auch darauf, dass gleich auf drei Regatten
parallel fünf Achter mit Germania-Beteiligung an den Start gehen. "Das ist
nicht nur sportlich, sondern auch logistische eine Herausforderung", so
Hegger.
Teamaufstellungen
Deutschland-Achter: Bugmann Gregor Hauffe (RTHC Bayer Leverkusen), Andreas
Kuffner (Berliner RC), Eric Johannesen (RC Bergedorf e.V.), Florian Mennigen
(Ratzeburger Ruderclub), Richard Schmidt (RV Treviris 1921 e.V. Trier ), Lukas
Müller (RC Germania Düsseldorf e.V.), Maximilian Reinelt (Ulmer Ruderclub
Donau), Schlagmann Kristof Wilke (RC Undine Radolfzell), Steuermann Martin
Sauer (Berliner Ruder-Club)
Männer-Leichtgewichtsachter: Bugmann Adrian Bretting (Berliner Ruder-Club
e.V.), Simon Berghofer (WSV 1926 e.V. Offenbach-Bürgel), Marko Johann
(Rudergesellschaft Wiking Berlin), Maik Zentner (NN), Daniel Wisgott
(Ruderriege ETUF Essen), Stephan Ertmer (RC Germania Düsseldorf), Jan Lüke
(Limburger ClfW 1895/1907 e.V.), Schlagmann Robby Gerhardt (RC Germania
Düsseldorf e.V.), Steuermann Nils Hoffmann (Kölner Ruderverein von 1877)
Frauen-Leichtgewichtsdoppelvierer: Bugfrau Merle Schäfer (Kölner RV), Leonie
Pieper (RC Germania Düsseldorf), Margarete Jakschik (Ruderverein Rauxel),
Schlagfrau Carolin Franzke (Kölner RV)
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Pressemeldung
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06.07.2011 |
Germania-Männer-Achter will in Münster unter die Top 5 --
Der Düsseldorfer Männerachter des
Ruderclubs Germania Düsseldorf (RCGD) blickt
optimistisch auf den am kommenden Samstag (09.07.)
anstehenden zweiten Lauf der Ruder-Bundesliga in der
"Aar-Arena" in Münster. Das Team strebt nach dem
achten Platz beim Saisonauftakt in Frankfurt Anfang
Juni nun eine Positionierung unter den Top 5
an. "Trotz der sehr starken Konkurrenz hoffen wir in
Münster auf eine deutlich bessere Platzierung als
noch in Frankfurt", erklärt Team-Kapitän Etienne
Marquardt. "Hierfür wurde in den letzten Wochen
einiges getan."
In den letzten Wochen wurde intensiv an der Technik, Aufstellung und
Bootseinstellung gearbeitet, um die Bootgeschwindigkeit weiter zu
verbessern. "Nach einigen Anpassungen sind wir nun auf dem besten Weg, in
Münster das Ergebnis von Frankfurt deutlich zu steigern", so Jan Lehmann,
Trainer des Düsseldorfer Männerachters. Die Aufstellung wurde für Münster
hierbei nur leicht verändert, die technischen Übungen und die weitere
Verbesserung der Geschwindigkeit lagen bei den Trainingseinheiten im
Fokus. "In den letzten Wochen wurden insbesondere die in Frankfurt
identifizierten Schwächen analysiert und an deren Verbesserung, sowie an der
weiteren Steigerung der Bootsgeschwindigkeit gearbeitet", so Lehmann weiter.
Nach den ersten Zeitläufen am Vormittag wird sich spätestens im Achtel-
bzw. Viertelfinale zeigen, ob die Mannschaft durch die harte Arbeit in den
letzten Wochen das ambitionierte Ziel, die Platzierung unter den Top 5,
erreichen kann. In den Halbfinal- und Finalläufen ab ca. 15:30 Uhr geht es
dann um die genaue Platzierung des Renntages. Um weiter in Richtung der
Aufstiegsplätze zu gelangen, wäre eine Position unter den ersten fünf sehr
hilfreich.
Der NRW-Heimvorteil sollte in Münster auch zu Unterstützung durch mitgereiste
Fans aus dem Verein und der Stadt führen.
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06.07.2011 |
Düsseldorfer
Ruderinnen sind hochmotiviert für Münster --
Nachdem der Saisonauftakt der
Ruder-Bundesliga Anfang Juni in Frankfurt für das
Frauenteam vom Ruderclub Germania Düsseldorf mit dem
elften Platz nicht wie erhofft verlief, geht die
Liga am kommenden Samstag (09.07.) auf dem Aasee in
Münster in die zweite Runde. Hier will das Team um
Steuermann Jakob Engel beweisen, wie viel Power die
Mannschaft tatsächlich hat.
"Zusammen mit unserem Trainer Martin Strohmenger haben wir einen neuen
Trainingsplan entwickelt, mit dem wir uns noch
effektiver auf die kommenden Wettkämpfe vorbereiten
können", so Engel. Gestärkt und hochmotiviert
blicken die Ruderinnen dem kommenden Renntag
entgegen, an dem sich herausstellen wird, ob sich
das harte Training bezahlt macht. "Ich bin seit dem
letzten Zieleinlauf in Frankfurt hochmotiviert. Das
konnte es nicht gewesen sein. Ich glaube, dass wir
mehr erreichen können als Platz elf", so
Olympiateilnehmerin Maren Derlien. Trainer Martin
Strohmenger ist ebenfalls guter Dinge: "Das Team
wird mit der bestmöglichen Besetzung und vier
Ersatzruderinnen in Münster an den Start gehen
können." Mit der optimierten Bootseinstellung könnte
eine Platzierung im einstelligen Bereich möglich
sein.
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03.07.2011 |
Deutschland-Achter triumphiert in Henley - Sieg über
Großbritannien --
Es ist der mit Sicherheit größte Pokal,
den es im Rudersport zu gewinnen gibt, und der mit größten Tradition: Der
Grand Challenge Cup, den der Deutschland-Achter am gestrigen Sonntag, wie im
Vorjahr bei der seit 1839 stattfindenden Henley Royal Regatta gewann. Diesmal
wurde der WM-Zweite Großbritannien mit einer Länge Vorsprung
bezwungen.
Beim letzten Ruderrennen vor den Olympischen Spielen im kommenden Jahr wehrte
das deutsche Flaggschiff vom Dortmund-Ems-Kanal erneut die Angriffe des ärgsten
Konkurrenten von der Insel ab und verpasste ihm eine schwere Niederlage vor dem
heimischen Publikum. "Das gibt Selbstvertrauen", sagte Schlagmann Kristof
Wilke.
"Wir waren alle extrem heiß. Am Start herrschte Totenstille", sagte Maximilian
Reinelt. Nur Stimmen vom daneben liegenden englischen Achter waren zu
vernehmen. Dann die Explosion: Schnell fuhr das deutsche Team eine Länge
Vorsprung heraus, hielt die Schlagfrequenz auch bei ersten Zwischenmarke
(Barrier) nach 600 Metern noch über 40 Schläge pro Minuten hoch. Und diesen
Vorsprung verteidigte die Crew - auch getragen von der stürmischen Anfeuerung
des Publikums - souverän gegen die Angriffe der Engländer. "Wir konnten uns
schlecht orientieren und mussten den Ansagen von unserem Steuermann Martin
Sauer vertrauen. Das hat er richtig gut gemacht", meinte Wilke.
Und zwar so gut, dass der aktuellen Crew noch ein Prestigeerfolg im heimischen
Land gelang: Sie stellte in 5:57 Minuten auf der 2.112 Meter langen Strecken
einen neuen Rekord auf und war eine Sekunde schneller als die bisherige
Bestmarke. Die hatte übrigens 22 Jahre bestand und wurde vom
Deutschland-Achter des Jahres 1989 aufgestellt. Der Trainer damals und heute
heißt Ralf Holtmeyer, dessen Serie in Henley bestand hat. Der 55-Jährige hat
hier noch nie verloren, gestern feierte der Bundestrainer seinen achten
Triumph an der Thames. Und eine weitere Serie steht: Dem Deutschland-Achter,
seit zweieinhalb Jahren ungeschlagen, gelang der 25. Sieg in Folge.
Entsprechend groß war die Freude bei der Siegerehrung. Eine Champagner-Flasche
wurde geköpft und der mächtige Silberpokal machte die Runde. Obwohl sieben der
neun Achtermitglieder schon beim Sieg im Vorjahr dabei waren, wollte jeder der
Athleten ein Foto mit dem Pokal - in eine schöne Erinnerung an den triumphalen
Tag, der bei einem abendlichen Dinner nicht zu spät zu Ende ging.
Denn die nächste Aufgabe steht unmittelbar bevor. Am Freitag schon beginnt die
nächste Traditionsregatta, bei der das Ausnahmeboot aus Dortmund seinen
Siegeszug unbedingt fortsetzen will: Auf dem Rotsee in Luzern trifft sich die
komplette Weltelite im Achterrudern, dann wird der Deutschland-Achter wieder
der Gejagte sein.
Carsten Oberhagemann
Pressesprecher Deutschland-Achter
www.deutschlandachter.de
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30.06.2011 |
Lukas Müller bei Cup-Verteidigung auf Traditionsregatta --
Zum zweiten Mal in Folge startet der
Düsseldorfer Lukas Müller mit dem Deutschland-Achter auf der Traditionsregatta
nahe London, auf der Henley "Royal" Regatta (02./03.07.). Nach dem Sieg im
vorigen Jahr soll der Gewinn des Grand Challenge Cups wiederholt werden.
Der "Cup" ist seit Beginn der Regatta im Jahr 1839 im Programm. Seit 160
Jahren steht die Regatta unter der Schirmherrschaft des englischen
Königshauses und heißt seitdem Henley "Royal" Regatta. Windsor liegt um die
Ecke, so dass auch Mitglieder des Königshauses die Gelegenheit nutzen, sich
die Regatta persönlich anzuschauen.
Der Gegner für den Deutschland-Achter im Halbfinale am Samstag ist der
Nationalachter aus den USA. Im zweiten Halbfinale treffen Großbritannien und
Australien aufeinander. "Das ist ein außergewöhnliches Ereignis, bei dem man
vom Start bis ins Ziel von den irre vielen Zuschauern angefeuert wird. 2010
war Henley neben der WM in Neuseeland das Highlight des Jahres", sagt
Schlagmann Kristof Wilke.
Die hochkarätigen vier Achter treffen sich ein Wochenende nach der Henley
"Royal" Regatta auf dem abschließenden Weltcup in Luzern wieder, bevor dann
der endgültige Saisonabschluss bei den Weltmeisterschaften in Bled/Slovenien
(28.08.-04.09.) stattfindet.
Schlagmann Kristof Wilke (RC Undine Radolfzell)
7 Maximilian Reinelt (Ulmer RC)
6 Lukas Müller (RC Germania Düsseldorf)
5 Florian Mennigen (Ratzeburger Ruderclub)
4 Richard Schmidt (RV Treviris Trier)
3 Eric Johannesen (RC Bergedorf Hamburg)
2 Andreas Kuffner (Berliner Ruder-Club)
1 Gregor Hauffe (RTHC Bayer Leverkusen), Bugmann
Steuermann Martin Sauer (Berliner Ruder-Club)
[ Pressemitteilung
Deutschland-Achter ]
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27.06.2011 |
Silber, Silber, Silber, ... --
Die Athleten vom Ruderclub Germania
Düsseldorf (RCGD) haben die Jahrgangsmeisterschaften (U17, U19, U23) im Rudern
(23.-26.06. in Brandenburg) versilbert. Dass es in keiner Bootsklasse zu Gold
gereicht hat, ist in diesem Fall keine Schande.
Florian Berle (RCGD) und Jan Ladleif (in Renngemeinschaft mit Gießen,
Mühlheim, Wetzlar, Frankfurt) erruderten eine Silbermedaille für den RCGD im
U23-Leichtgewichtsachter. Die Mannschaft wurde aufgrund von Vorergebnissen
erst wenige Tage vor den Titelkämpfen gebildet. "Steuermann Nils Hoffmann hat
die acht Ruderer aus den verschiedenen Vereinen gut zusammengebracht", so
RCGD-Trainer Luis Buslay, der von dem guten Rennen seiner Schützlinge
begeistert war. "Sie haben das Optimum herausgeholt."
Für die Germanin Leonie Pieper wurde es im U23-Leichtgewichtsdoppelvierer (in
Renngemeinschaft mit Köln, Essen, Rauxel) ebenfalls der zweite Platz. Buslay
freute sich mit dem Team: "Das war absolut verdient und auch deutlich zum
Bronzerang. Für Leonie war das ein super Comeback nach dem Krankheitsausfall
im Winter, den man eigentlich schwer wieder wett machen kann."
Auch Caroline Meyer brachte für Düsseldorf Silber aus Brandenburg mit. Nachdem
es im U19-Leichtgewichtsdoppelzweier mit Platz fünf enttäuschend verlief war
der Erfolg im U19-Doppelvierer umso schöner. Doch auch hier erhoffte sich das
Team nach dem Saisonverlauf mehr. Die 16-Jährige Meyer hielt in
Renngemeinschaften mit Bonn und Lübeck die Konkurrenz auf Distanz. Lediglich
die Renngemeinschaft Waltrop/Witten/Hamburg war schneller und kam mit 1,22
Sekunden vor dem Zweiten ins Ziel. "Die Teams haben sich einen harten Kampf
geliefert und unsere haben am Ende Silber gewonnen", so Buslay. "Sie haben die
Position klar nach hinten abgesichert."
Auch die RCGD-Junioren Cornelius Nellessen, Lukas Schäfer
und Lukas Böhmer (in Renngemeinschaft mit Treis.Karden) ließen sich die
Silbermedaille nicht nehmen. Erst wenige Wochen zuvor wechselten sie vom
U19-Leichtgewichtsdoppelvierer in den U19-Leichtgewichtsvierer. Mit Moriche
Schlebusch wurden die drei Düsseldorfer souveräner Zweier. "Die ersten 500
Meter haben sie verschlafen", bemängelte Buslay. "Dann sind sie aber gut in
Schwung gekommen und haben sich auf Platz zwei vorgekämpft."
Für Daniel Tkaczick und Lars Lenz hat es nicht für das Finale
gereicht. Im Vorlauf machten Steuerprobleme dem U17-Zweier zu schaffen. Im
Hoffnungslauf verpassten das Duo den Einzug in das Finale der besten sechs. In
Führung liegend löste sich eine Befestigung am Riemen (Ruder). Die zwei
Düsseldorfer wurden bis zum Zieleinlauf von den anderen Booten abgefangen.
Insgesamt ist das Ergebnis von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften sehr
erfreulich. Sieben Nachwuchsruderer wurden in vier Bootsklassen mit Silber
geehrt.
Silber im U23-Lgw.doppelvierer: Rgm. Kölner RV/RCGD/RR TVK Essen/RV Rauxel mit
SCHÄFER Merle (1990), JAKSCHIK Margarete (1991), PIEPER Leonie (1992), GRÄF
Nicole (1992)
Silber im U23-Lgw.achter: Rgm. Gießener RC Hassia/RG Wetzlar/RCGD/Kölner
RV/RC Nassovia Höchst/Mühlheimer RV/Frankfurter RG Germania mit WAGNER David
(1993), BEHRLE Florian (1992), ZOPFS Malte (1991), KILTHAU Jonas (1991),
LADLEIF Jan (1993), HOFFMANN Tim (1992), SCHAD Tobias (1991), KEßLER Sven
(1991), Stm. HOFFMANN Nils (1990)
Silber im U19-Lgw.vierer: Rgm. RG Treis-Karden/RCGD mit SCHLEBUSCH Moriche
(1993), NELLESSEN Cornelius (1994), BÖHMER Lukas (1994), SCHÄFER Lucas (1994)
Silber im U19-Lgw.Doppelvierer: Rgm. Lübecker Frauen RK/Bonner RG/RCGD mit
DÜSER Julia (1994), COENEN Johanna, (1994), JESSEN Lynn (1994), MEYER Caroline
(1995)
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Pressemeldung
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24.06.2011 |
Im Finale und weiter auf Medaillenkurs --
Bei den Jahrgangsmeisterschaften (U17,
U19, U23) im Rudern (23.-26.06. in Brandenburg) haben sich sieben Athleten vom
Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) einen Finalplatz errudert.
Florian Berle (RCGD) und Jan Ladleif (in Renngemeinschaft mit Gießen,
Mühlheim, Wetzlar, Frankfurt) starten im Finale des
U23-Leichtgewichtsachters. RCGD-Trainer Luis Buslay ist optimistisch: "Auf
jeden Fall ist für den Achter eine Medaille drin."
Germanin Leonie Pieper hat weiterhin die Möglichkeit im
U23-Leichtgewichtsdoppelvierer (in Renngemeinschaft mit Köln, Essen, Rauxel)
auf die Medaillenränge zu fahren. "Leonie hat sich nach einer Krankheit im
Winter über die Saison stetig gesteigert, nun ist sie wieder mitten drin im
Geschehen", so Buslay. "Eine Medaille wäre der krönende Abschluss."
Caroline Meyer (links im Bild) hat gleich in zwei Bootsklassen
(U19-Leichtgewichtsdoppelzweier und -doppelvierer) die Möglichkeit um den
Titel mitzufahren. Mit solider Leistung haben sich die Renngemeinschaften
Düsseldorf/Bonn und Düsseldorf/Bonn/Lübeck jeweils für das Finale
qualifiziert. "Der Vorlauf im Doppelzweier war nicht optimal. Aber die beiden
werden sich wieder fangen." Den Finaleinzug sicherten sich das Duo am heutigen Tag.
Im U19-Leichtgewichtsvierer haben mit den Düsseldorfern Cornelius Nellessen,
Lukas Schäfer und Lukas Böhmer (in Renngemeinschaft mit Treis.Karden) gleich
drei RCGD-Athleten in einem Boot die Chance auf Edelmetall. Da nur vier Boote
am Start sind, musste keine Qualifikation gefahren werden. "Dennoch wird es
für den Vierer schwer", schätzt Luis Buslay nach den letzten Vorbereitungen
vor dem Finale ein.
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Pressemeldung
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22.06.2011 |
In drei Altersklassen werden Titel vergeben --
Bei den Jahrgangsmeisterschaften
(23.-26.06. in Brandenburg) starten zehn Athleten vom Ruderclub Germania
Düsseldorf (RCGD).
Florian Berle (RCGD) und Tim Hoffmann (Kölner RV) starten im
U23-Leichtgewichtszweier sowie Jan Ladleif im U23-Leichtgewichtseiner. Die
drei gemeinsam bilden mit Ruderern aus Gießen, Mühlheim, Wetzlar und Frankfurt
eine Renngemeinschaft im U23-Leichtgewichtsachter. In jedem Fall stehen hier
die Chancen auf eine Medaille sehr gut.
Germanin Leonie Pieper kämpft im U23-Leichtgewichtsdoppelvierer in
Renngemeinschaft mit Köln, Essen und Rauxel um die vorderen Plätze.
Im U19-Leichtgewichtsdoppelzweier rudert Caroline Meyer mit Johanna Coenen
(Bonner RG) um den Titel mit. Auch im U19-Leichtgewichtsdoppelvierer mit zwei
Juniorinnen aus Lübeck heißt das Ziel Medaille.
Das RCGD-Trio Cornelius Nellessen, Lukas Schäfer und Lukas
Böhmer mit Moriche Schlebusch (Treis.Karden) hat die Möglichkeit im
U19-Leichtgewichtsvierer aufs Treppchen zu rudern.
Im U19-Doppelvierer haben sich Kristian Hachenberg (RCGD) sowie Bastian
Büttgen, Lukas Klapheck und Lucas Wendel (WSV Düsseldorf) zu einem reinen
Düsseldorfer Boot zusammen gefunden und kämpfen um eine gute Platzierung.
In der jüngsten Kategorie vertreten Lars Lenz und Daniel
Tkaczcick die Farben der Germania. Im U17-Zweier muss für den Finalplatz
vorerst das Halbfinale überstanden werden. 18 Boote sind hier am Start.
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Pressemeldung
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21.06.2011 |
Lukas Müller mit Zweier-Partner wieder vereint im Achter --
Nach dem Sieg des Deutschland-Achters
beim Ruder-Weltcup in Hamburg wurde die Besetzung nochmals geändert. Nach den
Kleinbootüberprüfungen im Zweier und individuellen Test wurden verschiedene
Kombinationen im Großboot getestet.
Um die beste Kombination für die im August stattfindenden Weltmeisterschaften
zu finden, wurde aus dem 14 Mann großen Team
Deutschland-Achter auf den bisherigen Regatten viel
ausprobiert. Nachdem Lukas Müller (Ruderclub
Germania Düsseldorf) ohne seinen Zweierpartner
Maximilian Reinelt (Ulmer RC) unter anderen dem Sieg
mit dem DRV-Flaggschiff in Hamburg einfuhr, kann das
nun wieder im Team klappen. Denn beide sind für den
Achter auf der Traditionsregatta in Henley sowie auf
dem abschließenden Weltcup in Luzern aufgestellt.
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19.06.2011 |
Müller gewinnt Gold beim Ruder-Weltcup in Hamburg --
Der Deutschland-Achter ist beim
Ruder-Weltcup in Hamburg (18./19.06.) seiner Titelrolle gerecht geworden. Mit
einer dreiviertel Bootslänge Vorsprung auf Polen und deutlich vor dem
drittplatzierten Tschechien siegte das deutsche Großboot auch den zweiten
Weltcup dieses Jahres.
Noch zu Beginn des Rennens konnte sich das Team aus Polen kurzeitig die
Führungsposition erkämpfen. Durch konsequente Wasserarbeit schob sich der
Deutschland-Achter zügig wieder an die Spitze des Feldes. Steuermann Martin
Sauer steuerte die acht Ruderer geradlinig und zielstrebig über die
Strecke. Zwischenzeitlich war sogar Wasser zwischen dem deutschen Boot und den
Verfolgern, im Ziel war der Vorsprung auf die Gegner mit 1,88 Sekunden
deutlich. "Schade, dass unter anderem die Briten abgemeldet hatten", so Lukas
Müller vom Ruderclub Germania Düsseldorf. Der Achter aus Großbritannien gehört
zu den stärksten Konkurrenten des WM-Titelfavoriten, dem
Deutschland-Achter. Ein Kräftemessen mit den Kontrahenten hätte weitere
Aufschlüsse geben können.
Es folgen weitere zahlreiche Trainingskilometer bis zum nächsten Auftritt des
deutschen Achters in Luzern (08.-10.07.). Wen Bundestrainer Ralf Holtmeyer
beim dritten und letzten Weltcup der Saison in das Boot nimmt, entscheidet
sich im Laufe dieser Woche. Eine Garantie auf einen Sitzplatz kann bislang
keinem zugesprochen werden. Auch nicht Lukas Müller. Der 24-Jährige hat jedoch
eine berechtigte Hoffnung.
Deutschland-Achter:
Sebastian Schmidt (Mainzer RV), Toni Seifert (RTHC Bayer Leverkusen), Lukas
Müller (RC Germania Düsseldorf), Maximilian Reinelt (Ulmer RC), Florian
Mennigen (Ratzeburger Ruderclub), Florian Eichner (HRV Böllberg/Nelson), Urs
Käufer (Ulmer RC), Gregor Hauffe (RTHC Bayer Leverkusen), Steuermann Martin
Sauer (Berliner Ruder-Club).
Ergebnis:
| Rank |
Boat |
500 m |
1000 m |
1500 m |
Finish |
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1 |
GER |
01:21.37 (1) |
02:45.50 (1) |
04:11.18 (1) |
05:35.79 (1) |
|
2 |
POL |
01:21.76 (2) |
02:47.34 (2) |
04:13.14 (2) |
05:37.67 (2) |
|
3 |
CZE |
01:22.36 (3) |
02:47.42 (3) |
04:13.19 (3) |
05:39.78 (3) |
|
4 |
CHN |
01:23.24 (4) |
02:49.36 (4) |
04:16.37 (4) |
05:41.23 (4) |
|
5 |
RUS |
01:24.22 (5) |
02:50.86 (5) |
04:17.89 (5) |
05:45.80 (5) |
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Pressemeldung
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15.06.2011 |
Weltcup Hamburg: Düsseldorfer im Deutschland-Achter --
Die Weltcupserie (drei Wettkämpfe) hat
seinen zweiten Stopp in Hamburg (16.-18.06). Nach dem Sieg beim Weltcupauftakt
in München startet der Deutschland-Achter in anderer Besetzung. Vier Athleten
werden ausgetauscht. Lukas Müller vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD)
behält jedoch seinen Rollsitz im DRV-Achter.
Aufgrund der EHEC-Epidemie haben verschiedene Nationen ihre Teilnahme am
Weltcup in Hamburg abgesagt, darunter Großbritannien als späterer
WM-Medaillenfavorit. Stärkster Konkurrent wird nun der Achter aus Polen
sein. "Die Polen dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie sind
zudem ein guter Vergleichsmaßstab", meinte Bundestrainer Ralf Holtmeyer, der
sich mit seinem 14 Ruderer starken Team eine Woche lang in Ratzeburg auf den
Weltcup vorbereitet hat.
Deutschland-Achter: Sebastian Schmidt (Mainzer RV), Toni Seifert (RTHC Bayer
Leverkusen), Lukas Müller (RC Germania Düsseldorf), Maximilian Reinelt (Ulmer
RC), Florian Mennigen (Ratzeburger Ruderclub), Florian Eichner (HRV
Böllberg/Nelson), Urs Käufer (Ulmer RC), Gregor Hauffe (RTHC Bayer
Leverkusen), Steuermann Martin Sauer (Berliner Ruder-Club).
Finale: Sonntag, 19. Juni, 14:04 Uhr (fünf Boote)
Homepage: www.ruderweltcup-hamburg.de
Voraussichtliche Fernseh-/Internetübertragungszeiten:
Samstag, 18. Juni 2011, NDR: 16:30 bis 18:30 Uhr
Sonntag, 19. Juni 2011, FISA-Live-Videostream, 10:20 bis 14:30 Uhr
Sonntag, 19. Juni 2011, Eurosport: 10:30 bis 11:45 Uhr
Sonntag, 19. Juni 2011, Das Erste: 15:35 bis 16:15 Uhr
Sonntag, 19. Juni 2011, Eurosport: 19:15 bis 20:30 Uhr
[ Pressemitteilung
Deutschland-Achter ]
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Pressemeldung
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13.06.2011 |
Müller als
schnellster Zweier im Deutschland-Achter --
Auf der internationalen Regatta in
Ratzeburg siegte Lukas Müller (Ruderclub Germania Düsseldorf, RCGD) im
internen Zweiertest vom Team Deutschland-Achter und hat somit seine
Berechtigung auf einen Platz im Deutschland-Achter deutlich unterstrichen. Die
Germanen Robby Gerhardt und Stephan Ertmer bereiten sich ebenso im Großboot
(deutscher Leichtgewichtsachter) auf weitere Aufgaben vor.Auch wenn im
internen Test von acht Zweiern drei Paarungen krankheitsbedingt absagen
mussten, ist die Leistung von Lukas Müller und Partner Maximilian Reinelt
(Ulm) hoch einzuschätzen. Beim Weltcup am kommenden Wochenende in Hamburg
(16.-18.06.) starten Müller/Reinelt im Deutschland-Achter.
Die Germanen Robby Gerhardt und Stephan Ertmer gewannen in Ratzeburg das
Rennen der Leichtgewichtsachter mit klarem Vorsprung. Dennoch war Trainer
Martin Stromenger noch nicht zufrieden: "Es gab zu viele Umstellungen". Zum
Stamm von sechs Athleten (Gerhardt/Ertmer gehören dazu) hat Strohmenger den
besten Zweier aus dem Vormittagsrennen der Leichtgewichtszweier (Christoph
Schregel und Stefan Wallat vom Duisburger RV) dazu genommen. "Das ist klar,
dass die acht noch nicht komplett aufeinander abgestimmt waren. Zudem müssen
sich die Ruderer noch weiter auf das neue Stemmbrettsystem einstellen." Am
kommenden Wochenende wird der leichte Achter mit dem erst- und
zweitplatzierten Zweier weitere Trainingseinheiten absolvieren, um die
optimale Achter-Kombination für den Weltcup in Luzern (08.-10.07.) zu
finden.
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Pressemeldung
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08.06.2011 |
Müller hat
Zweiertest, Gerhardt und Ertmer im Achter --
Auf der internationalen Regatta in
Ratzeburg starten die Athleten vom Deutschland-Achter sowie der Vierer des
Deutschen Ruderverbandes und ein weiterer Zweier vom Team Deutschland-Achter
aufgeteilt in Zweiern, um erneut die Rangliste im Kleinboot zu ermitteln. Im
Achter tritt das Team dann auf dem Weltcup eine Woche später in Hamburg
(16.-18.06.) wieder auf. Der Leichtgewichtsachter mit Robby Gerhardt und
Stephan Ertmer vom Ruderclub Germania Düsseldorf testet in Ratzeburg die
Besetzung für den Weltcup Luzern (08.-10.07.).Für Germane Lukas Müller
stehen die Chancen auf den Erhalt des Rollsitzes im Deutschland-Achter
nachwievor gut. Dank der bisherigen Ergebnisse (Zweiertest,
Ruderergometertest, Regattaergebnisse im Achter) dürfte bei stabiler Leistung
in Ratzeburg im Zweier niemand an seinem Platz rütteln können. "Wir sind gut
drauf und die Vorbelastung lief auch gut", schätzt Lukas Müller die Situation
im Zweier mit Partner Maximilian Reinelt (Ulmer RC) ein. Nach dem Zweiertest
schließt sich vor Ort in Ratzeburg die Vorbereitung auf den Weltcup Hamburg im
Großboot an.
Im Leichtgewichtsachter sind die Germanen Gerhardt und Ertmer fest
eingeplant. Es geht auf dem Ratzeburger Küchensee darum, die optimale
Besetzung zu finden. Darum bewerben sich zu den sechs Stammplätzen (Gerhardt,
Ertmer, Wisgott, Berghöfer, Lüke, Bretting und Steuermann Nils Hoffmann)
weitere drei Zweier. Ein neues Stemmbrettsystem (die Ruderschuhe der Athleten
sind dort befestigt) wird exklusiv in den Achter eingebaut. Bootstrainer
Martin Stromenger vom RCGD ist optimistisch: "Wir haben das System schon im
Zweier getestet und sind sehr zufrieden damit."
Zweier:
Rgm. RC Germania Düsseldorf/Ulmer Ruderclub: Lukas Müller (1987), Maximilian
Reinelt (1988)
Leichtgewichtsachter:
Rgm. RC Germania Düsseldorf/RR ETuF Essen/Kölner RV/Berliner RC/Limburger Club
f.WS/WSV Offenbach Bürgel /RG Wiking Berlin: Daniel Wisgott (1988), Simon
Berghöfer (1988), Marko Johann (1983), Maik Zetner (1983), Jan Lüke (1989),
Robby Gerhardt (1987), Adrian Bretting (1988), Stephan Ertmer (1986), St. Nils
Hoffmann (1990)
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06.06.2011 |
Wiederholung wichtiger Siege --
Auf der internationalen Juniorenregatta
in Hamburg (04./05.06.) errang Caroline Meyer im
U19-Leichtgewichtsdoppelzweier und im
U19-Leichtgewichtsdoppelvierer mit Ihren
Ruderkolleginnen zwei Siege. Mit Platz drei im
U17-Doppelvierer konnten Daniel Tkaczick, Lars Lenz
und Steuermann Julius Engel im Team mit dem
Uerdinger RC zufrieden sein.
Germanin Caroline Meyer wiederholte in Hamburg mit Johanna Coenen (Bonner RG)
ihren Sieg im U19-Leichtgewichtsdoppelzweier von Köln vor gut zwei
Wochen. Erneut profitierte das Duo am Sonntag vom Gegenwind. "Sie sind
physisch extrem stark", so RCGD-Trainer Luis Buslay. Zusammen mit den im
selben Rennen zweitplatzierten Juniorinnen Julia Düser und Lynn Jessen
(Lübecker FRK) sicherten sich Meyer/Coenen auch im Doppelvierer den Sieg. Hier
sind die Erwartungen für die Jugendmeisterschaften hoch gesteckt.
Daniel Tkaczick und Lars Lenz konnten sich im U17-Doppelzweier mit ihren
Kollegen Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert (Uerdinger RC) ebenso
einen Startplatz im A-Finale sichern. Mit Endplatz drei war Buslay recht
zufrieden: "Bis zu den Jugendmeisterschaften müssen wir uns noch weiter
entwickeln." Aufgrund der starken Boote unter anderem aus
Mecklenburg-Vorpommern oder den Ruderhochburgen Halle und Magdeburg wird die
dortige Medaillenchance vom RCGD-Coach als schwierig eingeschätzt.
Anton Schulz hat sich den Startplatz für die Jahrgangsmeisterschaften hingegen
verspielt. Mit Doppelzweierpartner Kai-Philipp Engelke (Uerdinger RC) sowie
Caspar Rüter (Bonner RG) und Oskar Eidenmüller (WSV Düsseldorf) war im
A-Finale des U17-Doppelvierers nur Platz sechs drin. "Anton selbst hat sich
physisch gut entwickelt und sein Wille ist groß. Die Rudertechnik und der
Bootsdurchlauf sind insgesamt aber noch nicht optimal. Und nur mit Kraft kann
man beim Rudern wenig erreichen."
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06.06.2011 |
2. Ruder-Bundesliga Männer --
Saisonstart für Germania-Männerachter
im guten Mittelfeld
Der Düsseldorfer Männerachter des Ruderclubs Germania Düsseldorf (RCGD)
belegte beim Saisonauftakt der flyeralarm Ruderbundesliga (RBL) am 4. Juni in
der Mainarena in Frankfurt den achten Platz. Bei teilweise schwierigen
Wetterbedingungen zeigte das Germania-Team, dass es sich mit neuer
Mannschaftsstruktur in der zweiten Liga durchaus behaupten und um die vorderen
Plätze mitfahren kann. "Die Mannschaft zeigte eine respektable Leitung, die es
für den nächsten Termin in Münster zu übertreffen gilt", sagte Team-Kapitän
Etienne Marquardt.
Nach einem guten Ergebnis im Zeitfahren und dem zweiten Platz im
Achtelfinallauf musste sich die Mannschaft im Viertelfinale dem am Ende
zweitplatzierten Berliner Ruder-Club und dem Team aus Kalkberge (Endplatz
drei), geschlagen geben. In den anschließenden Halbfinal- und Finalläufen
rutschte die Mannschaft dann auf Platz 8. "Trotzdem können wir mit diesem
Ergebnis zufrieden sein", kommentiert Steuerfrau Johanna Kwasnitschka das
Ergebnis des Achters.
Die Düsseldorfer Germanen konnten sich in Frankfurt über freundliche Gastgeber
freuen. Das Bristol Hotel stellte dem Team Übernachtungsmöglichkeiten zur
Verfügung. Auch die Organisation des diesjährigen RBL-Events in der Mainarena
Frankfurt, das im Rahmen des viertägigen Xchanging Ruderfestes ausgerichtet
wurde, verlief rundum gut.
Für die nächste Veranstaltung in Münster am 9. Juli arbeitet das Team des
Männerachters nun weiter intensiv, um vom achten Platz in der Tabelle weiter
in Richtung Aufstieg vorzudringen.
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06.06.2011 |
1. Ruder-Bundesliga Frauen --
Der Düsseldorfer Frauenachter bleibt weit unter seinen MöglichkeitenDer
Saisonauftakt der Ruder-Bundesliga in Frankfurt
(04.06.) lief für das Frauenteam vom Ruderclub
Germania Düsseldorf (RCGD) schlechter als
erhofft. Im Zeitfahren, in dem die Setzungen für
die Achtelfinals ermittelt wurden, erzielten die
Düsseldorferinnen noch die siebtschnellste
Zeit. Mit dieser Ausgangsposition standen die
Chancen günstig, die oberen Tabellenplätze
anzugreifen. Doch in den nächsten Rennen waren die
Ruderinnen vom Rhein den gegnerischen Teams nach
jeweils starken Startphasen im entscheidenden
Endspurt stets unterlegen. "Auf einer so kurzen
Distanz muss einfach jeder Schlag stimmen, um ein
Rennen nicht nur mitzufahren, sondern dominieren zu
können. In unserem Endspurt hat die Power und
Konstanz einfach gefehlt", analysierte
Olympia-Finalistin und Weltmeisterin Maren Derlien,
die das Frauenteam seit diesem Jahr unterstützt.
Im Rennen um Platz 11/12 gegen das Team aus Rauxel zeigten die
Düsseldorferinnen dann noch einmal, was doch möglich ist. In einem souverän
ausgefahrenen Rennen konnten sich die Germaninnen weit absetzen und kamen mit
einem deutlichen Vorsprung ins Ziel. Sie belegten am ersten der fünf
RBL-Wettkampftage somit Platz elf. "Daran wollen wir anknüpfen. Wir wissen
nun, wo unsere Schwächen liegen und wollen diese bis zur nächsten Regatta
durch konsequentes gemeinsames Training so gut es geht aus dem Weg räumen", so
Derlien.
Die nächste Ruder-Bundesliga findet am 9. Juli in Münster statt.
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02.06.2011 |
Große Konkurrenz in Hamburg --
Die Saison ist nicht mehr lang für die
Juniorinnen und Junioren vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD). Nach der
internationalen Juniorenregatta in Hamburg (04./05.06.) folgen in Kürze die
Deutschen Jugendmeisterschaften. In Hamburg geht unter anderem ein
Doppelvierer in neuer Besetzung auf die Strecke. Der "Test" soll dem
RCGD-Trainer Luis Buslay Informationen vor den Meisterschaften geben.
Nach dem Sieg auf der internationalen Regatta in Köln geht Germanin Caroline
Meyer in Renngemeinschaft (Rgm.) mit Johanna Coenen (Bonner RG) im
U19-Leichtgewichtsdoppelzweier mit großen Hoffnungen an den Start. Buslay
dazu: "Vom A-Finale gehe ich mal aus." In Kombination mit den
Doppelzweier-Zweitplatzierten von Köln (Julia Düser und Lynn Jessen, Lübecker
FRK) starten Meyer/Coenen auch im Doppelvierer.
Daniel Tkaczick und Lars Lenz kämpfen im U17-Doppelzweier gegen ihre
Doppelvierer-Kollegen Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert (Uerdinger
RC). "Das wird einen richtigen Fight geben im internen Duell", ist sich Buslay
sicher. Gemeinsam als Quartett mit Steuermann Julius Engel rudern die
B-Junioren unter 19 Booten um die besten Platzierungen. Nach dem souveränen
Sieg in Köln kommt starke Konkurrenz aus den Ost-Bundesländern sowie dem
Ausland hinzu.
In neuer Besetzung geht ein weiterer U17-Doppelvierer mit RCGD-Beteiligung ins
Rennen. Anton Schulz und Doppelzweierpartner
Kai-Philipp Engelke (Uerdinger RC) haben sich mit
Caspar Rüter (Bonner RG) und Oskar Eidenmüller (WSV
Düsseldorf) zusammengefunden. Im Großboot soll
getestet werden, ob die Kombination Chancen auf den
Deutschen Meisterschaften haben kann. "Wenn die
Leistung stimmt, melden wir sie für die
Meisterschaften", so Buslay, der der Regatta in
Hamburg hohe Wertigkeit beimisst.
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Pressemeldung
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01.06.2011 |
Bundesliga-Saison der Ruderer startet --
Nach einer langen Vorbereitungszeit
starten der Frauenachter und der Männerachter vom Ruderclub Germania
Düsseldorf (RCGD) in die Bundesliga-Saison. In Frankfurt (Sa, 04.06.) rudern
insgesamt 50 Achter um die Platzierungen in den Ruder-Ligen.
Über den Winter hinweg und folgend im Frühjahr bis jetzt wurden vom Frauen-
und Männerteam zahlreiche Kilometer im Düsseldorfer Hafen zurückgelegt. Nicht
nur im Achter, auch im Zweier und Vierer wurde an der Technik gefeilt, die
Zusammenarbeit optimiert. "Eine Prognose abzugeben ist schwierig", so
RCGD-Trainer Martin Strohmenger. Bislang gab es kaum Vergleiche zwischen den
Achter deutschlandweit. "Es ist aber zu wünschen, dass auch unsere beiden
Bundesliga-Achter im Gesamtkonzept der Germania auf die Erfolgsspur kommen."
Die technischen Fortschritte, die beide Boote gemacht hätten, müssten in
effektive Geschwindigkeit umgesetzt werden.
Die Spannung steigt. Im Germania-Frauenachter hat Schlagfrau Kathrin Schmack
ein starkes Team hinter sich: "Wir sind alle motiviert bis unter die
Haarspitzen. Wir wollen endlich wissen, wo wir stehen und sind gespannt, was
das Training nun im Wettkampf für uns möglich macht."
Das Team des Männerachters hofft als Zweitligist auf einen guten Start in die
neue Saison, um sich gleich zu Beginn oben in der Liga einzureihen. Doch auch
hier hat die Konkurrenz ihren Kader mit ehemaligen Nationalmannschaftsruderern
aufgestockt, der Wiederaufstieg in die erste Bundesliga wird schwer. Die
Motivation innerhalb der Mannschaft ist groß, das kann Schlagmann Robin
Tetzlaff bestätigen. "Das wird ein spannendes Wochenende, an dem wir uns das
erste Mal in diesem Jahr einordnen können", so der 24-Jährige, der neu im
Düsseldorfer Achter rudert und auch die Bundesliga an sich als Debütant
erleben wird.
Pressemitteilung Ruderbundesliga vom 30. Mai 2011.
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Pressemeldung
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30.05.2011 |
Ohne Niederlage zurück aus Kettwig --
Der Ruderclub Germania Düsseldorf
(RCGD) war mit seinem jüngsten Nachwuchs auf der Regatta in Essen-Kettwig
(28./29.05.). Zahlreiche Siege errungen die Zehn- bis 14-Jährigen auf der
Kurz- und Langstrecke sowie beim Slalom. Zwei Ruderer verloren keines ihrer
Rennen.
Germane Fritz Schmack war im Einer und im Doppelzweier durchgehend
erfolgreich. Auf dem Slalomparcours ging er geschickt und flink mit Boot,
Skulls (den Rudern) und dem Wasser um und ging in seiner Altersklasse
(Jahrgang 1997) als Schnellster über die Strecke. Auch auf der Sprintstrecke
über 1000 Meter konnte ihn niemand besiegen. Zwei erste Plätze kamen im
Doppelzweier hinzu. Mit Laurenz Spohrer zeigte er, dass er auch als Team der
Konkurrenz davon fahren kann. Das Duo gewann die Sprintstrecke und die
Langstrecke (3000 Meter).
Die Düsseldorferin Sarah Tkaczick (1999) blieb wie ihr älterer Vereinskamerad
Fritz Schmack ohne Niederlage. Im Einer gewann sie in allen drei
Disziplinen. RCGD-Trainer Jan Lehmann konnte nur zufrieden sein. Denn auch die
Germania-Neulinge zeigten gute Leistungen und belegten mehrere zweite und
dritte Plätze. Unter anderem hielten die Geschwister Alicia (Jg. 1995) im
Einer und Tom Krüger im Doppelvierer mit Merlin Esser, Aaron Crux, Samuel
Knupper (alle 1998) und Steuermann Joel Ridder (2000) recht gut mit. Die
Krüger-Geschwister lernten den Rudersport erst im vorigen Jahr beim Olympic
Adventure Camp (OAC) der Stadt Düsseldorf kennen und nach einem Probetraining
im Hafen lebten sie sich schnell im Verein ein. Bald könnten auch hier die
ersten Siege folgen.
Die drei siegreichen Germanen Fritz Schmack, Laurenz Spohrer und Sarah
Tkaczick kämpfen in knapp zwei Wochen (11./12.06.)
beim NRW-Landesentscheid in Bochum/Witten um
Medaillen und gute Platzierungen.
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Pressemeldung
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29.05.2011 |
Sieg bei Weltcup-Auftakt in München --
Der Deutschland-Achter setzt sich unter
anderem gegen Vize-Weltmeister Großbritannien durch und gewinnt den
Weltcup-Auftakt in München (27.-29.05.). Lukas Müller vom Ruderclub Germania
Düsseldorf (RCGD) sitzt auch beim kommenden Weltcup in knapp drei Wochen
weiterhin im Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes.
Nach dem Start-Ziel-Sieg im Vorlauf gegen Vize-Weltmeister Großbritannien
konnte sich der Deutschland-Achter auch im Finale gegen das britische Boot und
die andere starke Konkurrenz durchsetzen. "Ich habe die Briten stärker
eingeschätzt", so Lukas Müller. "Ich denke, die kommen noch über die Saison,
wir müssen aufpassen." Ebenso wie im Finale hatte der deutsche Achter die
Konkurrenz gut im Griff. Auch die Abwehr des Endspurts vom Vize-Weltmeister
konnte sich sehen lassen. Achter-Trainer Rolf Holtmeyer kennt die Gegner wie
gewohnt gut und schätze die Fähigkeiten bereits vorher ein: "Man weiß ja, dass
die Engländer früh vor dem Ziel angreifen. Wenn man sich aber einen guten
Vorsprung herausgearbeitet hat, dann kann man auch noch kontern." Anhand der
zweiten 500-Meter-Zeit ist erkennbar, dass die Briten eine ganz andere Taktik
fahren als die Deutschen. "Am Ende war es noch knapp", sagte Müller kurz nach
dem Sieg und freute sich gewohnt zurückhaltend. Er schaut den kommenden
Aufgaben mit Ehrgeiz entgegen.
Der Deutschland-Achter hatte im Vorfeld einen nicht-ruderischen Auftritt. Vor
den Wettkämpfen in München wurde der Achter offiziell als Botschafter der
Bewerbung um die Olympischen Spiele 2018 vorgestellt. Biathletin Martina Ertl
übernahm die Steuerseile und zur Premiere wurde sie anschließend
"getauft". Die Achterrecken warfen die Steuerfrau ins Wasser der
Olympiastrecke von 1972.
Deutschland-Achter: Gregor Hauffe, Andreas Kuffner, Eric Johannesen, Florian
Mennigen, Richard Schmidt, Lukas Müller, Toni Seifert, Kristof Wilke,
Steuermann Martin Sauer
| Finale: |
| | 500m (Pos.) | 1000m | 1500m | 2000m |
| GER | Germany | 1:19.43 (1) | 2:41.30 (1) | 4:04.14 (1) | 5:26.75 (1) |
| GBR | Great Britain | 1:21.32 (4) | 2:44.83 (6) | 4:06.94 (2) | 5:28.06 (2) |
| POL | Poland | 1:20.76 (3) | 2:44.64 (4) | 4:07.46 (4) | 5:28.82 (3) |
| NED | Netherlands | 1:21.75 (6) | 2:44.47 (3) | 4:07.20 (3) | 5:29.07 (4) |
| FRA | France | 1:19.91 (2) | 2:42.89 (2) | 4:07.77 (5) | 5:31.63 (5) |
| CHN | China | 1:21.54 (5) | 2:44.81 (5) | 4:10.41 (6) | 5:34.51 (6) |
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Pressemeldung
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23.05.2011 |
Deutscher
Meistertitel, Silber und Bronze für die Germania --
Der Deutschland-Achter mit Lukas Müller
vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) an Bord siegte auf den Deutschen
Meisterschaften in Brandenburg (20. - 22.05.). Silber gewannen die Germanen
Robby Gerhardt und Stephan Ertmer im Leichtgewichtsachter. Desweiteren
sicherte sich Stephan Ertmer Bronze im Leichtgewichtszweier.
Alles verlief nach Plan für RC-Ruderer Lukas Müller im
Deutschland-Achter. Vom Start weg kontrollierte das DRV-Boot die Gegner und
gewann Gold. Damit kann die Mannschaft als amtierender Weltmeister und nun
auch als Deutscher Meister gut gerüstet zum ersten Weltcup der Saison nach
München (27.-29.5.) reisen, wo starke internationale Konkurrenz wartet. Unter
anderem wird dort Vize-Weltmeister Großbritannien starten. Das deutsche Team
wurde in selber Besetzung wie beim jetzigen Meistertitel gemeldet. "Lukas
sitzt im Stammachter. Da läuft alles gut", so RCGD-Trainer Martin Strohmenger.
Auch im Leichtgewichtsachter läuft alles optimal für die Düsseldorfer
Germanen, auch wenn auf den Deutschen Meisterschaften "nur" Silber errudert
wurde. Denn aus dem siegreichen Achter werden für die weitere Saison der
Leichtgewichtsvierer sowie der -zweier gebildet. Robby Gerhardt und Stephan
Ertmer bilden weiterhin in Renngemeinschaft mit Essen/Köln/Limburg/Berlin den
Achter und werden auf der internationalen Regatta in Ratzeburg (10.-12.06.)
sowie auf dem Weltcup in Luzern (08.-10.07.) um weitere Medaillen
kämpfen. Martin Strohmenger hat vom DRV die Verantwortung für das Großboot in
Richtung Weltmeisterschaften übertragen bekommen. "Die Mannschaft ist noch
ausbaufähig. Aber das Rennen mit Platz zwei auf den Meisterschaften war schon
super. Wir waren schön nah dran am Ersten. Das ist alles sehr vielversprechend
und auch die Stimmung ist sehr gut", freut sich Strohmenger. Die
Weltmeisterschaften sind bereits in Sichtweite gerückt, nicht nur für den
Trainer, sondern ebenso für Gerhardt und Ertmer. Dennoch bleibt es abzuwarten,
was die Saison noch mit sich bringt.
RCGD-Juniorin Leonie Pieper belegte Platz vier in Renngemeinschaft mit
Hannover/Hamburg.
GOLD im Männer-Achter
Rgm. RTHC Bayer Leverkusen/RC Undine Radolfzell/Berliner RC /RC Bergedorf
/Ratzeburger RC /RV Treviris/RCGD: HAUFFE Gregor (1982), KUFFNER Andreas
(1987), JOHANNESEN Eric (1988), MENNINGEN Florian (1982), SCHMIDT Richard
(1987), MUELLER Lukas (1987), SEIFERT Toni (1981) WILKE Kristof (1985),
St. SAUER Martin (1982)
SILBER im Männer-Leichtgewichtsachter
Rgm. RCGD/RR ETUF Essen/Kölner RV 1877/Berliner RC/Limburger CfW/WSV
Offenbach/RG Wiking Berlin: WISGOTT Daniel (1988), BERGHOFER Simon (1988),
JOHANN Marko (1983), ZENTNER Maik (1983), LÜKE Jan (1989), GERHARDT Robby
(1987), BRETTING Adrian (1988), ERTMER Stephan (1986), St. HOFFMANN Nils
(1990)
BRONZE und Platz 13 im Männer-Leichtgewichtszweier
Rgm. RCGD/Berliner RC: ERTMER Stephan (1986), BRETTING Adrian (1988)
Rgm. RCGD/RR ETUF Essen: BAUMGÄRTEL Morgan (1990) BEHRLE Florian (1992)
Platz 4 im Frauen-Leichtgewichtsdoppelvierer
Rgm. Hannoverscher RC/RCGD: OST Julia (1992) ZÜNDORF Hilke (1992)
V. KODOLITSCH Katharina (1970) PIEPER Leonie (1992)
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Pressemeldung
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23.05.2011 |
Siegreich auf
internationaler Regatta in Köln --
Die Juniorinnen und Junioren vom
Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) zeigten hervorragende Leistungen auf der
internationalen Regatta in Köln (21./22.05.). Caroline Meyer gewann in
Renngemeinschaft (Rgm.) mit Johanna Coenen (Bonner RG) im
U19-Leichtgewichtsdoppelzweier. Siegreich waren auch die Düsseldorfer Daniel
Tackczik und Lars Lenz in Rgm. mit Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert
(Uerdinger RC) im U17-Doppelvierer.
U17-Ruderin Leonie Pieper überzeugte mit ihrer Bonner Doppelzweier-Kollegin
Johanna Coenen am ersten Wettkampftag vorerst nicht im
U19-Leichtgewichtsdoppelzweier. Am Sonntag konnten die Gegner vom Vortag dann
besiegt werden: "Sie haben das am Sonntag deutlich besser gemacht", lobte
RCGD-Trainer Luis Buslay die Beiden. Bei starkem Gegenwind konnte das Duo ihre
physischen Kräfte gut einsetzen und sich insgesamt durchsetzen.
Die Germanen Daniel Tkaczick, Lars Lenz und Steuermann Julius Engel gewannen
in Renngemeinschaft mit Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert (Uerdinger
RC) im U17-Doppelvierer. "Mit sechs Sekunden vor dem Zweiten haben sie das
Feld dominiert", freut sich Buslay. Die Fünf vom Landesleistungs-Stützpunktes
Rheinland Nord bereiten sich ebenso wie die Juniorinnen Leonie Pieper und
Johanna Coenen auf die internationale Juniorenregatta in Hamburg vor (03. -
05.06), dem letzten Wettkampf vor den Deutschen Jugendmeisterschaften.
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Pressemeldung
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18.05.2011 |
Deutsche Meisterschaften mit "Goldgarantie" --
Niemand wir den Deutschland-Achter mit
Lukas Müller vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) an Bord vom Gewinn des
Titels auf den Deutschen Meisterschaften (20.-22.05., Brandenburg) abhalten
können. Für die anderen vier Germanen sieht die Aussicht anders aus. Doch auch
hier gibt es Gold- beziehungsweise Medaillenhoffnungen.
Erst Anfang der Woche wurde offiziell verkündet, dass auch der Düsseldorfer
Lukas Müller im Deutschland-Achter auf den Weltcupregatten München und Hamburg
starten soll. Dort heißt das Ziel jeweils Gold. Auf den Deutschen
Meisterschaften ist Gold ein eindeutiges Pflichtprogramm, nicht nur ein
Ziel. Doch auch hier geht es darum, die Leistungsfähigkeit, die Effizienz, das
Team weiter voranzutreiben, um für die internationalen Aufgaben gut
vorbereitet zu sein.
Die RCGD-Athleten Robby Gerhardt und Stephan Ertmer starten gemeinsam im
Leichtgewichtsachter. Mindestens Platz zwei dürfte möglich sein. Stephan
Ertmer wird mit Adrian Bretting (Berlin) auch im Leichtgewichtszweier auf
Medaillenjagt gehen. "Die Medaille ist das Mindestziel", so Stephan
Ertmer. Den Geschwister Matthias und Jost Schömann-Finck, die Favoriten auf
den Titel, wolle er mit seinem Berliner Partner so gut es geht angreifen. Ob
es am Ende für Bronze oder sogar für mehr reicht, bleibt abzuwarten.
Männer-Achter
Rgm. RTHC Bayer Leverkusen/RC Undine Radolfzell/Berliner RC /RC Bergedorf
/Ratzeburger RC /RV Treviris/RCGD: HAUFFE Gregor (1982), KUFFNER Andreas
(1987), JOHANNESEN Eric (1988), MENNINGEN Florian (1982), SCHMIDT Richard
(1987), MÜLLER Lukas (1987), SEIFERT Toni (1981) WILKE Kristof (1985),
St. SAUER Martin (1982)
Männer-Leichtgewichtsachter
Rgm. RCGD/RR ETUF Essen/Kölner RV 1877/Berliner RC/Limburger CfW/WSV
Offenbach/RG Wiking Berlin: WISGOTT Daniel (1988), BERGHOFER Simon (1988),
JOHANN Marko (1983), ZENTNER Maik (1983), LÜKE Jan (1989), GERHARDT Robby
(1987), BRETTING Adrian (1988), ERTMER Stephan (1986), St. HOFFMANN Nils
(1990)
Männer-Leichtgewichtszweier
Rgm. RCGD/Berliner RC: ERTMER Stephan (1986), BRETTING Adrian (1988)
Rgm. RCGD/RR ETUF Essen: BAUMGÄRTEL Morgan (1990), BEHRLE Florian (1992)
Frauen-Leichtgewichtseiner
RCGD: PIEPER Leonie (1992)
Frauen-Leichtgewichtsdoppelvierer
Rgm. Hannoverscher RC/RR TVK Essen/RCGD: OST Julia (1992), ZÜNDORF Hilke (1992),
GRÄF Nicole (1992), PIEPER Leonie (1992)
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17.05.2011 |
Deutschland-Achter 2011
weiterhin mit Lukas Müller --
Das Team Deutschland-Achter 2011 hat
seit dem Achter-Weltmeistertitel 2010 kaum neue Gesichter bekommen. Lediglich
Eric Johannesen (Hamburg) und Andreas Kuffner (Berlin) haben den Sprung in den
erweiterten Kreis geschafft. In der laufenden Saison werden verschiedene
Achterkombinationen ausprobiert, bis schließlich die Mannschaft für die
Weltmeisterschaften gefunden wird.
Die Besetzungen für die Weltcupregatten in München und Hamburg stehen seit
heute (17.05.) fest. Lukas Müller vom Ruderclub Germania Düsseldorf ist bei
beiden Formationen fest eingeplant. Dank seiner individuellen
Leistungsfähigkeit und der Ergebnisse im Zweier mit Partner Maximilian Reinelt
(Ulm) hat sich der Düsseldorfer den Platz im Flaggschiff des DRV
erkämpft. "Lukas ist ein Späteinsteiger im Rudern. Die Anzahl der
Trainingsjahre machen sich oft bezahlt. Er hat also noch viel vor sich, wenn
er möchte", so Achtertrainer Ralf Holtmeyer über Müller, der im vorigen Jahr
erst sein Debüt und dann den Weltmeistertitel im Achter feierte. Holtmeyer sah
trotz des Erfolgs 2010 so manch Schwankungen in Müllers Fähigkeiten, die sich
aber bis heute deutlich reduziert hätten. Auch Bundestrainer Hartmut
Buschbacher lobt den 2,08-Athleten: "Er ist so gut, wie er groß ist." Er
schmunzelte, meinte es aber durchaus ernst. "Er kann heute besser Achter
rudern als noch vor einem Jahr. Er kann seine Größe und die Leistung nun noch
effizienter umsetzen."
Die Siegesserie, die der Deutschland-Achter seit der Saison 2009 hinlegt,
lässt das Team unbeeindruckt. Aufgrund des konzentrierten individuellen
Arbeitens eines jeden Athleten und des Teamworks im Großboot macht das Projekt
der erneuten WM-Titelverteidigung immer wieder Fortschritte. Nervosität ist
nicht zu spüren. Der Angriff auf die Titelverteidigung ist erst der
Zwischenschritt. Das große Ziel heißt Olympia-Gold.
Motivationsschübe gibt es immer wieder für den Germanen Lukas Müller. Die
innere Motivation ist eh groß genug. Jedoch kommt auch viel Motivation von
außen. Sein Heimatverein, der Ruderclub Germania Düsseldorf, unterstützt ihn
sehr. Zudem ist er kürzlich in das Team London 2012 der Stadt Düsseldorf
aufgenommen worden.
Um sich im Laufe der Jahre auch weiter zu steigern, gehört sehr viel Disziplin
dazu. Nicht nur das Training, auch die Ernährung gehört zum täglichen
"Kampf". "5000 bis 6000 Kalorien nehme ich jeden Tag zu mir. Ich bin ständig
am Essen", so der 102-Kilo-Mann, der zwar viel Ruhe, aber auch viel Energie
und Tatkraft versprüht. Neben dem täglichen zwei- bis dreimaligen Training und
"dauerndem"Essen studiert der 23-Jährige (ab 19.05. 24-Jährige) weiterhin an
der Fachhochschule Dortmund Maschinenbau. Der Tagesablauf ist genauso
durchgeplant wie das gesamte Trainingsjahr.
Geplant werden kann jedoch nicht alles. Der Erfolg zum Beispiel. Der steht mit
dem Weltmeistertitel aber zumindest an erster Stelle
als großes Ziel für das Jahr 2011. Das
kontinuierliche Training, die dazugehörige Erholung,
Geduld, stetiger Einsatz, energievolle Nahrung und
der Wille lassen Lukas Müller positiv in die Zukunft
schauen.
[ Pressemitteilung
Deutschland-Achter ]
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09.05.2011 |
Deutschland-Achter: Tolle Stimmung beim Sieg in Essen --
Die Stimmung schwappte mal wieder
über. Bei sommerlichen Temperaturen brachte der Deutschland-Achter das
Publikum am Ufer des Baldeneysees in Essen (8.5.) zum Kochen. Das deutsche
Ruder-Flaggschiff gewann den Saisonauftakt bei der Hügelregatta mit einem
souveränen Start-Ziel-Sieg vor Frankreich und Tschechien.
(Quelle: www.deutschlandachter.de)
Aus dem Training heraus war die Mannschaft von Bundestrainer Ralf Holtmeyer
das Rennen angegangen, hatte schnell eine Länge Vorsprung auf die anderen
Boote herausgefahren. Die zweite Streckenhälfte war aber zäh. Da machte sich
bemerkbar, dass das Team tags zuvor am Samstag noch 40 Trainingskilometer auf
dem Dortmund-Ems-Kanal abgespult hatte. "Die Mannschaft war ein bisschen müde,
aber das ist ja normal. Es war halt ein Trainingsrennen", sagte Holtmeyer.
Gemeinsam legten die Athleten vom Dortmunder Leistungszentrum schließlich auch
beim Rennen um den Uni-Cup am Siegersteg an. Die Studenten-Elite mit acht
Achter-Weltmeistern an Bord von der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund
und der FH Dortmund setzte sich im abschließenden 500-Meter-Vergleich klar
gegen den Sieger des Boat-Races, den Oxford-Achter, durch. Sehr zur Freude des
stimmungsgewaltigen Publikums, das die Ruderer zu einer Bier-Stafette
animierte. Mehr als ein Becher Gebrautem war aber nicht drin, schließlich
befinden sich die Ruderer erst ganz am Beginn einer Saison, in der noch
weitere Erfolge folgen sollen...
Ergänzung RCGD: Lukas Müller vom Ruderclub Germania Düsseldorf war bei beiden
erwähnten Siegen mit an Bord des Achters und sammelte somit weitere Pluspunkte
für einen Platz im Deutschland-Achter auf den Weltmeisterschaften im August
2011. Vom 27.-29.05. startet der 24-Jährige nach jetziger Planung in diesem
Boot auf dem Ruderweltcup in München.
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09.05.2011 |
Fünf Siege auf internationaler Regatta --
Auf der Regatta in Gent/Belgien (7./8.5.) erruderten die Athleten vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) fünf Siege und weitere gute Platzierungen.
Germane Stephan Ertmer siegte mit seinem Partner Adrian Bretting (Berliner RC)
im "schweren" Zweier an beiden Tagen. Ein großer Erfolg, zumal die Beiden
normalerweise im Leichtgewichtsbereich starten. Im selben Rennen (Samstag)
belegten die Leichtgewichte Florian Berle (RCGD) und Morgan Baumgaertel (ETUF
Essen) Platz zwei ebenso wie am Sonntag im U23-Zweier.
Für Jan Ladleif und seine Teamkollegen Tim Hoffmann (Kölner RV), Karl
v. Zwickel (ETUF Essen) und Hannes Schregel (Crefelder RC) war das erste
Rennen mit Platz drei im Leichtgewichtsdoppelvierer nicht ganz optimal
gelaufen, "es hat aber gereicht, um insgesamt ein gutes Rennen zu fahren", so
RCGD-Trainer Jan Lehmann. Am Sonntag wurde die Zielstellung, konsequenter
anzugreifen, gut um gesetzt und mit einem Sieg belohnt. Im U23-Doppelvierer
war die Siegermedaille bereits nach den ersten Startschlägen erarbeitet
worden. "Dennoch sind die Vier noch mit voller Konzentration weitergefahren",
lobte Lehmann.
Die Düsseldorferin Caroline Meyer konnte im U19-Leichtgewichtseiner nach Platz
sieben einen Tag darauf einen souveränen Sieg errudern. Nur 45 Minuten später
haben die Kräfte immerhin noch für einen zweiten Platz im
U23-Leichtgewichtseiner gereicht.
Für das RCGD-Trio Cornelius Nellessen, Lukas Schäfer und Lukas Böhmer mit Gero
Höhn (Kölner RV) war am Samstag nach Platz vier im U19-Doppelvierer der Wille
groß, das zuvor Gelernte noch besser umzusetzen. Im gleichen Rennen am Sonntag
steigerte sich die Mannschaft somit um einen Platz und wurde Dritter. Im
Leichtgewichtsdoppelvierer war immerhin Platz fünf drin. "Die vier sollten den
'Alten' auf den ersten 500 Metern einen Schrecken einjagen", sagte Lehmann,
der mit der Leistung des Teams insgesamt sehr zufrieden war.
Eine Lehrfahrt im positiven Sinne war die Regatta in Gent für Lars Lenz und
Daniel Tkaczcick, die ihr erstes Rennen überhaupt im Zweier bestritten und im
U19-Bereich auf Platz vier ins Ziel ruderten. "Für die Premiere war es ok. Es
war natürlich noch nicht so die Routine drin", so Lehmann. Im Doppelzweier
belegte die Kombination ebenfalls Platz vier.
Insgesamt war RCGD-Cheftrainer Martin Strohmenger zufrieden: "Es hat alles gut
geklappt, alles verlief fast optimal." Nun folgen die weiteren Vorbereitungen
mit konzentriertem Training im Düsseldorfer Hafen. Vom 20.-22.5. finden in
Brandenburg die Deutschen Meisterschaften statt, parallel für die Junioren die
internationale Regatta in Köln.
Weitere Platzierung für die Germania (teilweise um die 100 Starter):
U19-Einer, Platz 7 und 26: Christian Hachenberg
U17-Doppelzweier, Platz 20: Anton Schulz mit Kai Engelke (Uerdinger RC)
U17-Doppelzweier, Platz 37: Robin Kraus und Paul Hebestreit
U17-Einer, Platz 40: Anton Schulz
U17-Einer, Platz 50: Robin Kraus
U17-Einer, Platz 55: Paul Hebestreit
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Pressemeldung
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05.05.2011 |
Müller in Essen --
Weltmeister Lukas Müller startet im
Deutschland-Achter auf der internationalen Regatta in Essen. Klares Ziel:
Sieg. Polen wird als der ärgste Konkurrent gehandelt. Am Sonntag, 8.5. um
15.20 Uhr findet das Achter-Finale auf dem Baldeneysee in Essen statt. Die
Weltcupsaison startet am Freitag, 25.5. in München.
34 Germanen in Gent, Gerhardt noch im Aufbau
Die Veranstalter der Regatta in Gent/Belgien (7./8.5.) erwartet Gäste aus ganz
Europa. Der Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) ist mit 34 Athleten aller
Altersgruppen vertreten. Allen voran Stephan Ertmer mit seinem Zweierkollegen
Adrian Bretting (Berliner RC).
Nach der Kleinbootüberprüfung im Leichtgewichtszweier mit Platz fünf haben
sich Stephan Ertmer und Adrian Bretting in Richtung Leichtgewichtsachter
gerudert. Ertmer/Bretting starten in Gent jedoch weiterhin im Zweier und in
Kombination mit RCGD-Ruderer Florian Behrle und Morgan Baumgaertel (ETUF
Essen) im Leichtgewichtsvierer. Für die vier Athleten heißt das Ziel, im
Leichtgewichtsachter einen Platz zu sichern. Den hat Weltmeister Robby
Gerhardt, der vom Verbandarzt des Deutschen Ruderverbandes eine Wettkampause
verordnet bekommen hat, bereits. "In Absprache mit Bundestrainer Hartmut
Buschbacher und DRV-Arzt Dr. Ulrich Kau soll sich Robby in Ruhe
aufbauen. Deswegen wird er weder auf der internationalen Regatta in Essen noch
in Gent an den Start gehen", so RCGD-Trainer Martin Strohmenger. Dank der
guten Ergebnisse der vergangenen Jahre hat Gerhardt sich den Achterplatz
verdient und soll das Großboot in der Weltcupserie stärken. "Er hat jahrelang
konsequent gearbeitet, er war immer verlässlich und bekommt viel Wertschätzung
seiner Ruderkollegen."
Germane Jan Ladleif startet mit Tim Hoffmann (Kölner RV), Karl v. Zwickel
(ETUF Essen) und Hannes Schregel (Crefelder RC) im Doppelvierer sowie im
Leichtgewichtsdoppelvierer. "Die Vier haben im Ostertrainingslager ihre Sache
sehr gut gemacht", lobt Strohmenger. "Sie haben sich super entwickelt und
waren in den Vergleichsrennen gegen die anderen Athleten immer ganz weit
vorne." Der Vierer bereitet sich in dieser Kombination auf die deutschen
U23-Meisterschaften Ende Juni in Brandenburg vor.
Auch der RCGD-Frauenachter, der Anfang Juni in die Bundesliga-Saison startet,
rudert in Gent die 2000 Meter Strecke. Insbesondere
die Startphase liegt im Fokus des Achters, denn auf
der Bundesliga-Distanz ist "lediglich" über 350
Meter die Leistung gefragt. Dennoch will das Team
auch über die lange Distanz an ihrer
Leistungsfähigkeit arbeiten und in Belgien wertvolle
Rennerfahrungen sammeln.
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Pressemeldung
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18.04.2011 |
Der
Deutschland-Achter weiterhin greifbar für Müller --
Beim Frühtest des Deutschen
Ruderverbandes (DRV) in Köln (16./17.4.) belegte Lukas Müller vom Ruderclub
Germania Düsseldorf (RCGD) im Zweier mit Maximilian Reinelt (Ulmer RC) den
vierten Platz. Die Kollegen aus dem Weltmeister-Achter 2010, Kristof Wilke
(Radolfzell) und Richard Schmidt (Trier), siegten nach dem vorigen Jahr
erneut.
Für Müller/Reinelt ging das Ergebnis in Ordnung, denn krankheitsbedingt
konnte sich der Zweier nicht optimal auf den Kleinboottest vorbereiten. Zwei
weitere Boote konnten sich auf Platz zwei und drei noch vor Müller/Reinelt
vorschieben. Eric Johannesen und Andreas Kuffner (Hamburg/Berlin, 5. im Zweier
auf den Weltmeisterschaften 2010) kamen knapp vor Gregor Hauffe und Florian
Mennigen (Leverkusen/Ratzeburg, ebenfalls wie Müller aus dem
Weltmeister-Achter 2010) ins Ziel. Die verantwortlichen Trainer des DRV sitzen
in Kürze zusammen und geben die kommenden Bootsbesetzungen für die
internationale Regatta in Essen (7./8.5.) bekannt. Für Müller/Reinelt dürfte
der Platz im Deutschland-Achter machbar sein.
Im Leichtgewichtszweier erreichten Germane Stephan Ertmer und Partner Adrian
Bretting (Berlin) das Mindestziel Finale und belegten Platz fünf. Somit ist
ein Platz im Leichtgewichtsachter in greifbarer Nähe. "Klar wären wir auch
gerne weiter vorne gewesen", so der Düsseldorfer Ertmer. "Wir sind aber
zufrieden, haben uns von Rennen zu Rennen gesteigert." Erst seit sechs Wochen
rudern die Beiden zusammen im Zweier und haben aufgrund der örtlichen Distanz
lediglich an den Wochenenden zusammen trainieren können. Auch hier entscheidet
sich das weitere Vorgehen in dieser Woche.
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Pressemeldung
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13.04.2011 |
Zweiertest für den Deutschland-Achter --
Vor Beginn des Saisonstarts des
Deutschland-Achters auf der olympischen Distanz (2000 Meter) müssen die
Anwärter auf einen Platz im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) im
Zweier an den Start gehen. Weltmeister Lukas Müller vom Ruderclub Germania
Düsseldorf (RCGD) strebt beim DRV-Frühtest in Köln (16./17.4.) mit Maximilian
Reinelt (Ulmer RC) einen Platz unter den ersten vier Booten an.
Seit Ende März können die beiden Athleten Lukas Müller und Maximilian Reinelt
wieder gemeinsam im Kleinboot in gewohnter Weise trainieren. Einen Monat lang
was das Training in der Kombination eingeschränkt, konnten nur kurze Einheiten
absolviert werden. Nach der verletzungsbedingten Auszeit von Maximilian
Reinelt fand das Team wieder schnell zusammen: "Der Zweier lief gleich
wieder", so der Düsseldorfer. Am vergangenen Wochenende beim Vortest waren
alle vier Zweierpaarungen aus dem Weltmeisterachter 2010 innerhalb von einer
Sekunde ins Ziel gekommen. Nur 1,5 Sekunden dahinter ruderte der Zweier Filip
Adamski/Urs Käufer (Mannheim/Ulm) über die Ziellinie. Die beiden wurden im
vorigen Jahr leistungsbedingt im Deutschland-Achter durch Müller/Reinelt
ersetzt und sind somit besonders motiviert.
Germane Robby Gerhardt wurde von DRV-Arzt Dr. Ulrich Kau Startverbot erteilt
und fällt krankbedingt aus. Somit muss der erste offizielle Leistungsbeweis
über 2000 Meter mit seinem Partner Daniel Wisgott (ETUF Essen) im
Leichtgewichtszweier vertagt werden. Als Einziger wird in dieser Kategorie
Stephan Ertmer die Farben des RCGD vertreten. Zusammen mit Adrian Bretting
(Berliner RC) hat er das Finale im Visier.
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Pressemeldung
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11.04.2011 |
In Münster sechsmal gesiegt --
Auf ihrer ersten Regatta dieses Jahres
über die Normaldistanz (U17 über 1500 Meter, U19 über 2000 Meter) wollten die
Juniorinnen und Junioren vom Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) am
vergangenen Wochenende (9./10.4.) ihr Können unter Beweis stellen. Sechs Siege
sowie zahlreiche weitere gute Platzierungen konnten die Germanen für sich
verbuchen.
Im U19-Doppelvierer gewann der RCGD in der Kombination Jan Ladleif, Lucas
Schäfer, Lukas Böhmer, Cornelius Nellessen. Gestärkt mit Einzelerfolgen im
Einer waren sie an den Start gegangen und konnten gut eingefahren die
Konkurrenz beherrschen. In der weiteren Saison werden jedoch weitere starke
Gegner an den Start gehen, die parallel zu der Regatta in Münster in Gent
ruderten. Auch im Kleinboot, dem U19-Einer, waren in Münster Jan Ladleif sowie
Cornelius Nellessen und Lucas Schäfer im U19-Leichtgewichtseiner
siegreich. Weitere zweite Plätze kamen bei allen Viererruderern hinzu.
Die Germanen Daniel Tkaczick und Lars Lenz gewannen im U17-Doppelzweier sowie in
Renngemeinschaft mit Jacob Schulte-Bockholt und Laurits Follert (Uerdinger RC)
im U17-Doppelvierer. Gemeinsam bilden die vier Junioren weiterhin den
U17-Doppelvierer des Landesleistungs-Stützpunktes Rheinland Nord. "Man wird erst
später in der Saison sehen, was ganz nach vorne möglich ist", so RCGD-Trainer
Luis Buslay. "Das Potential haben die Jungs, wir müssen aber noch weiter an der
Rudertechnik feilen."
In Kürze fährt die Germania (Kinder, Junioren, Senioren, Ruder-Bundesliga
Frauenachter) ins Trainingslager an den Edersee, um sich konzentriert auf die
weiteren Aufgaben vorzubereiten.
Ergänzung zur Pressmeldung
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Pressemeldung
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28.03.2011 |
Nach der langen Strecke kommt die "Olympia-Strecke" --
Recht gute Leistungen zeigten die
Weltmeister Lukas Müller (Platz sechs) und Robby Gerhardt (Platz vier) vom
Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) bei dem Langstreckentest des Deutschen
Ruderverbandes über 6000 Meter (27.03., Leipzig). Entscheidender für die
Saison mit abschließenden Weltmeisterschaften im August wird allerdings der
erste Test auf der olympischen Distanz (2000 Meter) am 16./17.04.2011 in Köln
sein.
Lukas Müller (RCGD) stieg für den Test in Leipzig spontan mit Thomas Protze
(Potsdamer RG) in den Zweier und belegte den sechsten Platz hinter den
Kollegen aus dem Weltmeister-Achter. "Dafür, dass Thomas und ich erst am
Montag vor der Langstrecke das erste mal zusammen im Zweier trainiert haben,
war es eigentlich ganz gut", so der Düsseldorfer. Müllers eigentlicher
Trainingspartner Maximilian Reinelt (Ulmer RC) fiel verletzungsbedingt aus. In
Köln soll wieder die Kombination Müller/Reinelt an den Start gehen. Beim
individuellen Test auf dem Ruderergometer (26.03., Leipzig) konnte der
23-jährige Müller mit einer Zeit von 5:51,8 Minuten seinen Bestwert erzielen,
der wiederum vom Test vor zwei Jahren noch bestand hatte (6:55,0
Minuten). "Mehr wäre in dem Moment auch wirklich nicht möglich gewesen", sagte
Müller, der sich weiterhin Hoffnung machen darf, seinen Sitz im
Deutschland-Achter zu halten.
Germane Robby Gerhardt wurde auf der Langstrecke mit Daniel Wisgott (ETUF
Essen) Vierter im Leichtgewichts-Zweier. Das Duo konnte ein auf der
rudertechnischen Ebene sehr gutes Rennen abliefern. "Am Ende konnten wir nicht
genug kontern, haben uns unter Wert verkauft", so Gerhardt. RCGD-Trainer
Martin Strohmenger zeigt Geduld: "Wir haben zwar gehofft, schon weiter an der
Weltspitze aus dem eigenen Land dran zu sein. Aber es braucht halt seine
Zeit." Die Langstrecken-Sieger Martin und Jochen Kühner (RV Saarbrücken) sind
weiterhin der Maßstab, an dem sich die Düsseldorfer messen wollen. Auch im
Leichtgewichts-Zweier wird sich erst Mitte April zeigen, welche Zweierpaarung
auf der olympischen Distanz die Nase vorn hat. Dort wollen Gerhardt und
Wisgott weiter angreifen. Im selben Rennen belegte der Düsseldorfer Stephan
Ertmer mit seinem neuen Kollegen Adrian Bretting (Berliner RC) Platz acht.
Im Einer zeigte John Jennessen mit Platz 34, dass der Weg zurück in den
Leistungssport doch seine Zeit braucht. Nach zweijähriger Pause muss der
22-Jährige weiterhin einen langen Atem beweisen. Trainer Strohmenger weiß:
"John hat ein sehr schönes Bewegungsgefühl, rudert sehr ökonomisch".
RCGD-Ruderer Jan Ladleif ruderte im Leichtgewichts-Einer auf Platz 42. Als
Junior konnte er den einen oder anderen Athleten hinter sich
lassen. Strohmenger lobte seine Leistung: "Jan hat ruder- und auch
kampftechnisch ein sehr gutes Rennen abgeliefert."
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Pressemeldung
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23.03.2011 |
Kein
Weltmeister kann sich sicher sein --
Der Langstreckentest (sechs Kilometer)
am 27.03.2011 in Leipzig ist für die Nationalruderer des Deutschen
Ruderverbandes (DRV) in diesem Jahr die erste ernste Standortbestimmung auf
dem Wasser. Auch die Anwärter auf einen Platz im DRV-Boot sind am Start. Vom
Ruderclub Germania Düsseldorf (RCGD) starten die amtierenden Weltmeister Lukas
Müller und Robby Gerhardt im Zweier beziehungsweise im
Leichtgewichtszweier.
Lukas Müller vom RCGD startet auf der Langstrecke
mit seinem letztjährigen Zweier- und Achter-Partner Maximilian Reinelt (Ulmer
RC) und will sich in Leipzig im Zweier mit guter Leistung behaupten. Nach dem
langen Spanien-Trainingslager messen sich die beiden Ruderer des
Deutschland-Achters (Weltmeister 2010) sowie alle anderen Athleten vorerst im
Kleinboot mit den anderen. Und um eine komplett individuelle Leistung zu
ermitteln, muss jeder einen Tag zuvor zusätzlich einen Test auf dem
Ruderergometer absolvieren. Der erste Start im Großboot, im
Deutschland-Achter, wird im Mai sein.
Ebenso bleibt die Leichtgewichtszweier-Kombination aus dem
Leichtgewichts-Weltmeisterachter 2010 mit dem Germanen Robby Gerhardt und
Daniel Wisgott (ETUF Essen) vom vorigen Jahr bestehen. Körpergewicht und
Ernährung sind immer wieder entscheidende Faktoren für die
Leistungsfähigkeit. Das Maximalgewicht je Ruderer liegt zurzeit bei 72,5
Kilogramm, und daran muss sich auch der Düsseldorfer Gerhardt stetig
orientieren. Germanen-Trainer Martin Strohmenger sieht die Gewichts-Situation
kritisch: "Robby klagt sehr über Kraftlosigkeit. Ruderisch und moralisch sind
die Beiden dagegen bestens gerüstet!" Bis zur Saison auf der olympischen
2000-Meter-Distanz (Mai) muss sich die Gewichtsregulierung noch
stabilisieren.
Auch Germane Stephan Ertmer startet im Leichtgewichtszweier. Mit seinem neuen
Partner Adrian Bretting (Berliner Ruderclub) will er ein gutes Rennen
abliefern. "Die neue Paarung hat sich schon sehr schön zusammen gefunden",
lobt Strohmenger. "Und Stephan hat sich mental stark verbessert."
RCGD-Ruderer Jan Ladleif (U19) wird seine Leistungsfähigkeit im
U23-Leichtgewichtseiner abrufen müssen. Denn Zweierpartner Florian Berle, mit
dem er sich in diesem Jahr in der Senioren-B-Klasse beweisen möchte, bereitet
sich zielgerichtet auf das Abitur vor und kann somit nicht nach Leipzig
mitfahren.
Im Einer der offenen Klasse geht John Jennessen auf die sechs Kilometer lange
Strecke. "Es geht nach zweijähriger Wettkampfpause erst einmal darum, in den
Tritt zu kommen", so Strohmenger.
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Pressemeldung
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21.03.2011 |
Trotz langer Strecke erfolgreich --
Am Samstag, 19. März, nahm der
Düsseldorfer Frauenachter zum dritten Mal am "Women's Head of the River" in
London teil und belegte in 20:27 Minuten auf der 6,7 Kilometer langen Strecke
den 52. Platz von insgesamt 300 gestarteten Achtern. Das größte
Frauenachterrennen der Welt war der Regattaauftakt vor der im Mai startenden
Ruder-Bundesliga.
Krankheitsbedingt fehlten die zwei Stammkräfte Kathrin Schmack und Annette
Bürger, dafür stiegen Hanna Bülskämper (Witten) und Julia Heyder (Hamburg)
ein. Im Vergleich zum Vorjahr (Platz 93) konnte sich der Germania-Achter trotz
der kurzfristigen Umbesetzung und der eigentlichen Trainingsausrichtung auf
die Bundesliga-Sprintstrecke um 41 Plätze verbessern und war hinter Würzburg
(Platz 44) und Hannover (Platz 47) drittschnellstes deutsches Boot.
Im Vorfeld der Regatta testete das Düsseldorfer Team das geliehene Boot vom
London Rowing Clubs, um es passend auf sich einzustellen. Zeitgleich machte
sich Steuermann Jakob Engel mit der Strömung und den Wasserverhältnissen
vertraut. Schließlich starteten im Abstand von ca. zehn Sekunden die 300 Boote
auf die Langstrecke, die Germania mit Startnummer 70. Die Crew um Schlagfrau
Isabelle Buchholz kam gut vom Start weg und näherte sich dem zuvor gestarteten
Boot 69 sofort und überholte es wenige Zeit später, ebenso wie Boot
68. Motiviert durch die Überholmanöver und die Anfeuerung des Steuermanns
gelang es insgesamt auf Platz 52 vorzurudern.
Nach einem langen, zielgerichteten Wintertraining unter Trainer Martin
Strohmenger konzentriert sich der Frauenachter nun auf die im Mai beginnende
Ruder-Bundesliga.
Team: Sarah Breucker, Isabelle Buchholz, Hanna Bülskämper, Maren Derlien,
Julia Heyder, Bibiana Knüpper Kathrin Sommer, Victoria Tetzlaff, Steuermann
Jakob Engel Unter Aktuelles finden Sie
einen ausführlicheren Bericht.
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16.03.2011 |
Frauenachter im Strom der Themse --
Die Regattasaison wird für den
Bundesliga-Frauenachter vom Ruderclub Germania Düsseldorf am kommenden
Samstag, 19.03.2011, eröffnet. Auf dem traditionsreichen Women's Eights Head
of the River Race in London auf der Themse wollen die Düsseldorferinnen wir im
Vorjahr unter die Top100 der etwa 300 internationale Achter.
Die Boote starten im Abstand von zehn Sekunden an der Chiswick Bridge und
fahren über 6,7 Kilometer bis hin zur Putney Bridge. Es wird enge
Bord-an-Bord- Kämpfe geben, bei denen sich die Düsseldorferinnen möglichst
weit nach vorne rudern möchten. Germania-Trainer Martin Strohmenger ist
zufrieden mit dem Leistungsniveau im Vorfeld der Saison: "Die Mannschaft hat
über den Winter eine erstaunliche Konstanz im Training bewiesen. Ruderisch
sind wir inzwischen auf einem ordentlichen Stand." Das muss nun über die lange
Distanz gezeigt werden, im Gegensatz zu den Wettkämpfen der Ruder-Bundeliga,
bei denen an einem Tag mehrere 350-Meter-Sprints gefordert sind.
Nach Platz 93 für die Düsseldorferinnen beim "Head" im vorigen Jahr heißt das
Ziel, sich mindestens zu verbessern und die Wertung unter den deutschen Booten
(2010: Platz 3) zu toppen. Eine genaue Einschätzung der Gegner ist bei dem
großen Meldeergebnis allerdings nicht möglich.
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13.03.2011 |
Sieg für Caroline Meyer --
Mit großem Vorsprung gewann Caroline
Meyer vom Ruderclub Germania Düsseldorf auf der NRW-Langstreckenregatta in
Oberhausen (13.03.) den U17-Leichtgewichtseiner. Unter die ersten Drei ruderte
sich ebenso Lukas Jan Ladleif (U19-Einer).
Insgesamt konnte Germania-Coach Luis Buslay mit
seinen Schützlingen sehr zufrieden sein. Insbesondere Caroline Meyer
überzeugte im U17-Leichtgewichtseiner und sicherte sich mit großem Vorsprung
den Sieg. "Bei den gleichaltrigen Jungs wäre sie sogar noch auf Platz sieben
gelandet", so Buslay stolz.
Im U19-Einer zeigte Jan Ladleif eine hervorragende Leistung und belegte Platz
drei vor Vereinskollege Christian Hachenberg (6.). Beide Athleten lobte Trainer
Buslay besonders: "Jan hat das sehr, sehr gut gemacht. Und auch Kristian hat
endlich einmal gezeigt, was möglich ist".
Lukas Schäfer mit Platz vier im U19-Leichtgewichtseiner folgten die Germanen
Lukas Böhmer (6.) und Cornelius Nellessen (9.). Buslay hatte sich hier
insgesamt mehr erhofft: "Sie haben sich aber einigermaßen aus der Affäre
gezogen."
Robin Kraus wurde im Bereich der U17-Leichtgewichte den Erwartungen nicht ganz
gerecht. Stützpunktintern (Düsseldorf/Essen/Krefeld) belegte er nur Platz
fünf. Unerwartet war sogar die Konkurrenz aus dem eigenen Hause
schneller. Denn Johannes Kessler ruderte sich vor auf Platz drei. "Robin hatte
ich unter den ersten vier erwartet, aber Johannes triumphierte im internen
Duell", so Buslay. Gemeinsam im Doppelzweier sollen sich die beiden Mitte
April auf der Regatta in Münster beweisen. Nach der Langstreckenregatta
Oberhausen und dem Ruder-Ergometertest am kommenden Freitag findet in Münster
die dritte Leistungsüberprüfung für die Zusammensetzung des Stützpunktvierers
statt.
Auch Daniel Tackzcik und Lars Lenz (U17) sollen in Münster eine Zweierpaarung
bilden. In der Stützpunktinternen Wertung belegten sie in Oberhausen Platz zwei
und vier und haben damit ihre Ambitionen auf den ersten Stützpunktvierer klar
unterstrichen.
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18.02.2011 |
Germania-Nachwuchs springt, sprintet und rudert --
Am Samstag, 19.02.2011, lädt die
Ruderabteilung des TVK Essen zur Ruder-Talentiade nach Essen-Kupferdreh
ein. 23 Nachwuchssportler (15 Jungen, 8 Mädchen) vom Ruderclub Germania
Düsseldorf, in Kooperation mit der Talentgruppe vom athletica Sportinternat
Düsseldorf, nehmen an dem Sportwettkampf teil. Zwölf sportliche Übungen
absolvieren die Neun- bis 14-Jährigen, um am Ende die Sieger und die
Platzierten zu ermitteln.
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07.02.2011 |
Deutsche Meisterschaften auf dem Ruder-Ergometer --
Das Wettkampfjahr der Ruderer begann am
vergangenen Wochenende (05./06.02.) mit den Deutschen
Ruderergometer-Meisterschaften. Neben Ruder-Weltmeister Robby Gerhardt
(Ruderclub Germania Düsseldorf) fehlten weitere fünf Germanen
krankheitsbedingt, die das Ziel Finale/Sieg im Visier gehabt hätten. Im Finale
vertraten Jan Ladleif (8.) in der offenen Klasse der Leichtgewichte sowie
Lucas Schäfer bei den U19-Leichtgewichten den Ruderclub Germania
Düsseldorf.
Jan Ladleif überzeugte vorerst mit dem Finaleinzug in der offenen
Leichtgewichtsklasse. "Das war schon sehr überraschend", so Germania-Trainer
Luis Buslay. "Das letzte Jahr war schwierig, nun ist der Knoten geplatzt." Im
Feld der besten Zehn kam Ladleif in 6:34,9 Minuten auf Platz acht ins
Ziel. Gabriel Hahn (Ruder-Club Aschaffenburg), der in Düsseldorf im
Leichtgewichtsprojekt beteiligt ist, wurde Zehnter (6:48,2 Minuten). Buslay
spekulierte, dass Hahn noch nicht ganz an das "leichte" Gewicht angepasst sei:
"Er hat nach 1 000 Metern in Führung gelegen, ist dann jedoch eingebrochen."
Bei den U19-Leichtgewichten belegte Lucas Schäfer Platz acht (6:47,4
Minuten). "Das Finale war das Ziel, das hat er geschafft. Er bringt im Moment
konstant seine Leistung", so Buslay.
Auch U17-Leichtgewicht Robin Kraus setzte als Fünftschnellster aller
NRW-Starter über die insgesamt 1 500 Meter seine Vorgaben bestens um (5:29,6
Minuten, Platz 32 von insgesamt 53 Startern). Buslay: "Er ist langsam
interessant für den NRW-Vierer." Johannes Keßler belegte in derselben
Kategorie Platz 39 (5:33,9 Minuten). "Er hat riesen Schritte gemacht und den
Anschluss gefunden."
Bei den U17-Ruderern wurde Daniel Tkaczick 22. (5:05,4 Minuten über 1 500
Meter) von insgesamt 56 Startern. Lars Lenz belegte Platz 33 (5:08,6
Minuten).
Bei den Jüngsten (Jungen 14 Jahre) belegte Fritz Schmack von 53 Startern über
1 000 Meter Platz 25 (3:49,0 Minuten). "Das ist ein toller Erfolg", freute
sich der Germania-Coach.
Nicht am Start:
Robby Gerhardt (offene Klasse Leichtgewicht)
Stefan Ertmer (offene Klasse Leichtgewicht)
Florian Berle (offene Klasse Leichtgewicht)
Lukas Böhmer (U19-Leichtgewicht)
Caroline Meyer (U17 -Leichtgewicht)
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16.01.2011 |
Düsseldorfer wählen Lukas Müller auf Platz eins. --
Überraschend gewann Lukas Müller vom
Ruderclub Germania Düsseldorf den Publikumspreis 2010, der im Rahmen der
"Nacht des Düsseldorfer Sports" erstmals verliehen wurde. Der amtierende Welt-
und Europameister im Rudern (Deutschland-Achter) lag damit vor
Sportpersönlichkeiten aus Düsseldorfer Traditionsvereinen wie Fortuna
Düsseldorf und der Düsseldorfer Eislauf-Gemeinschaft (DEG).Die Spannung
stieg unter den zahlreichen Gästen, als es an dem Abend um die Verleihung des
Publikumspreises ging. Seit Ende des vorigen Jahres konnte per Internet unter
zehn Düsseldorfer Sportpersönlichkeiten gewählt werden. Als das Ergebnis
verkündet wurde, tobte die eine Ecke des Raumes besonders. Die zwölf Germanen,
die ihren Schützling begleiteten, jubelten voller Freude. Denn Ruderer Lukas
Müller wurde als Sieger auf die Bühne gerufen und bekam den Preis sowie
Siegerblumen überreicht. Unter anderem verwies der Neu-Düsseldorfer Lukas
Müller den Eishockey-Nationalspieler Daniel Kreutzer sowie den Manager der
Fortuna Düsseldorf Wolf Werner und Fortuna-Trainer Norbert Meier auf die
Plätze.
Lukas Müller, der frisch gebackene Weltmeister im Deutschland-Achter,
reagierte erstaunt: "Ich bin sehr überrascht über den Gewinn des Preises, aber
natürlich auch sehr erfreut." Monika Lehmhaus, Vorsitzende des
Sportausschusses der Landeshauptstadt Düsseldorf, gratulierte dem
Publikumspreisträger im Namen der Stadt Düsseldorf: "Der Sport ist immer für
Überraschungen gut." Denn längst nicht jeder hatte mit dem Sieg von Lukas
Müller vor den anderen Sportpersönlichkeiten gerechnet. "Wir haben mit ihm
einen tollen Repräsentanten für Düsseldorf", ergänzte
Lehmhaus. Germania-Vorsitzender Gunnar Hegger freute sich: "Wir sind stolz als
Verein mit 400 Mitgliedern das geschafft zu haben. Lukas hat mit seinen
Leistungen überzeugt." Der Preisträger freute sich über die Zustimmung in
seiner "neuen" Stadt: "Ich fühle mich auch sehr wohl in Düsseldorf. In der
Germania wurde ich herzlich aufgenommen und habe mich schon gut hier
eingelebt." Vor allem hat man neben dem Begriff "Deutschland-Achter" seit dem
Jahr 2010 auch eine Persönlichkeit vor Augen: den 23-jährigen Lukas Müller.
Ein buntes Rahmenprogramm bot der Initiator der Veranstaltung, der Verein
Düsseldorfer Sportpresse e.V., samt seiner Unterstützer den Nominierten und
dem Publikum. Musik, Comedy sowie Gespräche mit Sportlern und
"nicht-sportlicher" Prominenz umrahmten die Ehrungen. Bejubelt wurde Lukas
Müller nach dem Überreichen des Publikumspreises von den 500 Gästen erneut,
als Komiker Christoph Engels auftrat und ihn als seinen Assistenten ernannte
und ihm eine Minitrommel um den Hals hängte. Lukas Müller motivierte mit
Trommelwirbeln den Spaßvogel, der unter anderem mit einem riesengroßen Einrad
durch die engen Reihen mitten durch das Publikum fuhr. Kaum war der 2,08-Mann
Müller von seiner Minitrommel erlöst, rief das Publikum im Chor "Lukas!
Lukas!" Und schon war er wieder mitten drin in einer weiteren Spaßnummer des
Akteurs. Als dieser sich schließlich von dem "Publikumssieger 2010"
verabschiedete, motivierte er alle Gäste, zu Müllers erster Regatta im April
nach Leipzig zu kommen und ihn dort trommelnd anzufeuern. "Jeder Meter ein
Düsseldorfer Fan, das wäre was!", so Müller. Christoph Engels freute sich bei
einem späteren persönlichen Gespräch mit dem Ruderer über die wundervolle
Ergänzung: Der quirlige Komiker und der eher zurückhaltende Lukas Müller, der
natürlich zu gegebener Zeit auf absoluten Hochtouren fährt.
In der "sportlichen Nacht" waren die Gäste des Ruderclub Germania nicht nur
erster bei der Sportlerwahl, sondern auch letzter auf der Tanzfläche. Bis früh
in den Morgen wurde in großer Rudererrunde das Tanzbein geschwungen.
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06.01.2011 |
Ruder-Bundesliga --
Gefühlvolle Wohnkompositionen und Ruderinnen --
Das Jahr 2011 beginnt für den
Bundesliga-Frauenachter des RC Germania sofort mit positiven Neuigkeiten. Die
Düsseldorferinnen begrüßen ein neues "Crewmitglied" in ihrem Kreise. Das
Fliesen-Centrum Linnenbecker aus Erkrath unterstützt die Germaninnen in der
Saison 2011.Winter bedeutet für die Ruderinnen kein Stillstand. Es wird
trainiert, egal ob das Thermometer Minusgrade anzeigt oder Schnee auf das
eiskalte Wasser im Düsseldorfer Hafen fällt. Denn auch für die
Wassersportlerinnen gilt: Die Erfolge des Sommers werden im Winter
gemacht. Der Chef des Fliesen-Centrums Linnenbecker, Rudolf Schreckenberg, hat
vom Trainingseifer erfahren und auch Gefallen an der Sportart
gefunden. Schließlich treffen sich dort dieselben Ideale. "Weniger ist mehr"
heißt es, wenn es um die Ausstattung von Räumlichkeiten geht. Wenn die
Ruderinnen im Boot an ihrer Technik feilen, heißt es ebenso: Weniger Kraft,
gezielt eingesetzt, bringt mehr, als mit aller Kraft am Ruder zu ziehen.
Die kompetenten Mitarbeiter des Fliesen-Centrums Linnenbecker beraten mit
Gefühl, Leidenschaft und Erfahrungen. Genauso rudern die Athletinnen im
Boot. Gefühl für den Achter, das Ruder und das Wasser sind wichtig, um im Team
erfolgreich zu sein. Bei den zahlreichen Trainingseinheiten pro Woche darf die
Leidenschaft natürlich auch nicht fehlen. Und Erfahrungen bringen alle
Ruderinnen mit, allen voran die ehemalige WM-Bronzemedaillengewinnerin Kathrin
Schmack, die durch ihren Beruf als Innenarchitektin auch den Kontakt zum
Fliesen-Centrum Linnenbecker herstellte.
Rudolf Schreckenberg, Leiter der Niederlassung mit gut 40 Mitarbeitern in
Erkrath, freut sich über die Kooperation. Rudern war für ihn schon zuvor stets
präsent. "Der Deutschland-Achter, das ist ein Begriff, der ist ja in vielen
Köpfen drin. Damals war es der Ratzeburger Achter, das war eine Erfolgsstory!",
erläutert Schreckenberg. Und dass ein Frauenachter im Düsseldorfer Hafen seine
Runden dreht, das fand er interessant. "Vor allem wenn ich sehe, mit wie viel
Engagement die Ruderinnen dabei sind", so der Linnenbecker-Chef. Den Betrag, mit
dem die Firma den Ruderclub Germania Düsseldorf unterstützt, wird in neues
Material investiert. Das Boot aus der vergangenen Bundesligasaison ist noch
nicht das Ideal für den kommenden Angriff auf die oberen Tabellenplätze.
Als Gegenleistung für die Förderung werden die Düsseldorfer Ruderinnen
Aktionen des Fliesenhändlers unterstützen. U.a. wird beim traditionellen "Tag
der offenen Tür" im Fliesen-Centrum ein Ruderergometer für die Kunden bereit
stehen. Zudem wird das Frauenteam den Mitarbeitern der Filiale im Hafen an
einem Tag das Rudern näher bringen.
Der Ruderclub Germania Düsseldorf freut sich, mit dem Fliesen-Centrum
Linnenbecker einen weiteren Partner für den Bundesliga-Frauenachter gefunden
zu haben. Mit der Unterstützung des neuen Sponsors kann der Verein nun die
Rahmenbedingungen für den Bundesligisten erheblich verbessern. Jetzt sollen
natürlich sportliche Taten folgen. Die Crew um Trainer Martin Strohmenger
peilt in der dritten Bundesligasaison den so begehrten fünften Platz
an. Erstmals dürfen die fünf Bestplatzierten im August an einer
internationalen Challenge in Berlin teilnehmen, die möglicherweise die
Vorstufe zur späteren Gründung einer Europaliga sein könnte. In der
Bundeshauptstadt sollen im Sommer die besten Clubachter Europas an den Start
gehen. Da möchte die Germania natürlich auch dabei sein.
Informationen:
Das Fliesen-Centrum Linnenbecker (www.linnenbecker-kg.de) ist ein
namhafter Groß- und Einzelhändler und seit 1977 in Erkrath-Unterfeldhaus
ansässig. Die 1928 gegründete Wilhelm Linnenbecker GmbH & Co. KG beschäftigt
heute über 800 Mitarbeiter in 24 Betriebsstellen an 20 Standorten und ist
damit einer der großen Mittelständler der Branche.
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